1. Saarland

"Irgendwie spiele ich im Nationaltrikot immer noch etwas besser"

"Irgendwie spiele ich im Nationaltrikot immer noch etwas besser"

Urexweiler. Bei ihrem zweiten Auftritt im Trikot der deutschen Jugend-Nationalmannschaft hat Tischtennisspielerin Theresa Adams (Foto: SZ, Urexweiler) wieder für Furore gesorgt. Ende Dezember war die 16-Jährige, die für den ATSV Saarbrücken spielt, in den C-Kader des Deutschen Tischtennisbundes (DTTB) aufgenommen worden - und sie dankte es prompt mit guten Leistungen

Urexweiler. Bei ihrem zweiten Auftritt im Trikot der deutschen Jugend-Nationalmannschaft hat Tischtennisspielerin Theresa Adams (Foto: SZ, Urexweiler) wieder für Furore gesorgt. Ende Dezember war die 16-Jährige, die für den ATSV Saarbrücken spielt, in den C-Kader des Deutschen Tischtennisbundes (DTTB) aufgenommen worden - und sie dankte es prompt mit guten Leistungen. Bei den "German Youth Open" im Februar in Seligenstadt, einem der am höchsten dotierten Jugendturniere Europas, verhalf sie Deutschland im Mannschaftswettbewerb überraschend zum Sieg. Dabei schlug sie sogar die spätere Einzelsiegerin und Schüler-Europameisterin Christina Hirici aus Rumänien. Nun holte sie bei den internationalen tschechischen Jugendmeisterschaften in Hluk gleich zwei Medaillen. Zusammen mit Christine Koch (Offenburg) gewann sie Bronze im Doppelwettbewerb und später auch im Einzel. Dabei schlug sie im Viertelfinale die in der Europa-Rangliste weit vor ihr platzierte Ungarin Kristina Ambrus mit 3:2 und unterlag erst in der Vorschlussrunde der Europa-Ranglisten-Elfte, Barbora Balazova aus der Slowakei. "Drei Medaillen bei zwei Turnieren - das ist schon der Wahnsinn. Irgendwie spiele ich im Nationaltrikot immer noch etwas besser", strahlte Adams. "Da ist man noch motivierter als sonst." Diese Motivation hat sie zuletzt sogar auf die deutschen Meisterschaften bei den Damen übertragen können, wo sie es überraschend bis in die Hauptrunde schaffte.Wie es mit ihr im Nationalteam weitergeht, vermag die Zweitliga-Spielerin des ATSV Saarbrücken trotz der Erfolge allerdings nicht zu sagen. "Ich denke schon, dass ich es mir verdient habe, für weitere internationale Turniere nominiert zu werden. Aber man weiß nie." Doch egal, wann und wo Theresa Adams ihren nächsten Auftritt im Nationaltrikot haben wird: Sie wird höchstwahrscheinlich wieder mit einer Medaille zurückkehren. spr