1. Saarland

Integrationsbeirat: Nur 6,5 Prozent haben gewählt

Integrationsbeirat: Nur 6,5 Prozent haben gewählt

Saarbrücken. Bei der Wahl des Saarbrücker Integrationsbeirates bekam die Liste "Haus Afrika" gestern mit 27,6 Prozent die meisten Stimmen. Das teilte Bürgermeister Kajo Breuer gestern Abend mit

Saarbrücken. Bei der Wahl des Saarbrücker Integrationsbeirates bekam die Liste "Haus Afrika" gestern mit 27,6 Prozent die meisten Stimmen. Das teilte Bürgermeister Kajo Breuer gestern Abend mit. Die Liste "Dost SPD International" bekam 14 Prozent, ELFE Saarheimat 13,5 , "Saarbrücken International" 11,3, Die Linke 10,5, der Verein Russisches Haus 9,5, die Lista Italiana 9,3 und die Liste francophone 4,2.Danach werden folgende Mitglieder im Integrationsbeirat vertreten sein: Natalia Meleva (Verein Russisches Haus), Yusuf Gectan (Die Linke), Scandariato Guglielmo (Lista Italiana), Sadija Kavgic-van Weert (Saarbrücken International), Yuliya Rybalko (ELFE Saarheimat), Emine Isgören und Lütfi Aycin (Dost SPD International) sowie Lamine Conté, Mohamed Maiga und Lillian Petry (Haus Afrika).Die Wahlbeteiligung lag bei 6,5 Prozent, 1314 Frauen und Männer sind zur Wahl gegangen. Das ist das schlechteste Ergebnis seit der ersten Wahl zum Ausländerbeirat im Jahr 1989. Bei der Wahl 2004 lag die Wahlbeteiligung bei 6,8 Prozent. Wahlberechtigt waren rund 20 000 Bürgerinnen und Bürger mit ausländischem Pass. Der Integrationsbeirat löst den bisherigen Ausländerbeirat ab. Laut Satzung werden zwei Drittel der Integrationsbeiratsmitglieder in Urwahl von den Bewohnerinnen und Bewohnern mit ausländischem Pass gewählt; ein Drittel stellen im Stadtrat vertretene Fraktionen. Die konstituierende Sitzung des neuen Integrationsbeirates ist am 22. April. red