Saar-Ministerrat stimmt Verordnung zu Einreisende müssen zwei Wochen in Quarantäne

Saarbrücken · Die Verordnung des saarländischen Gesundheitsministeriums will damit die Weiterverbreitung des neuartigen Coronavirus eindämmen. Die Verordnung sieht aber auch Ausnahmen vor.

In Saarland Einreisende müssen wegen Coronavirus zwei Wochen in Quarantäne
Foto: BeckerBredel

Nach der neuen Verordnung soll sich jeder Einreisende in das Saarland für 14 Tage einer häuslichen Quarantäne unterziehen. Der saarländische Ministerrat hatte der Verordnung des Gesundheitsministeriums heute zugestimmt. Durch die Maßnahme soll der Kontakt potenziell infektiöser Personen mit Dritten verhindert werden. Eventuell auftretende Krankheitssymptome sind außerdem den zuständigen Behörden zu melden.

„Jeder, der aus dem Ausland einreist, stellt zunächst eine potentielle Gefahr für die Weiterverbreitung des Coronavirus dar“, erklärt Gesundheitsministerin Monika Bachmann. Es sei daher unabdinglich neben den bestehenden Schutzmaßnahmen auch klare Regelungen für Ein- und Rückreisen aus dem Ausland zu treffen.

Ausnahmen der Verordnung gelten für Pendler und generell für Personen, die „zur Aufrechterhaltung der Versorgung der Bevölkerung mit Waren, Dienstleistungen, Wirtschaftsleistungen, und zur gesundheitlichen Versorgung ins Saarland einreisen.“ Außerdem seien, so Bachmann, auch weiterhin Einreisen aufgrund von geteilten Sorgerechts oder des Besuches eines Lebenspartners erlaubt - vorausgesetzt man weise keine Symptome auf. Auch die Versorgung schutzbedürftiger Personen sowie notwendige medizinische Behandlungen sind als Ausnahmeregeln vorgesehen.

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