In Friedrichsthal steigen die Abwassergebühren

Friedrichsthal. Ab Januar 2011 müssen die Friedrichsthaler Bürger höhere Abwassergebühren zahlen. In seiner jüngsten Sitzung beschloss der Stadtrat einstimmig eine Erhöhung der Gebühr für die Schmutzwasserbeseitigung um zwölf Cent pro Kubikmeter von 2,73 auf 2,85 Euro

Friedrichsthal. Ab Januar 2011 müssen die Friedrichsthaler Bürger höhere Abwassergebühren zahlen. In seiner jüngsten Sitzung beschloss der Stadtrat einstimmig eine Erhöhung der Gebühr für die Schmutzwasserbeseitigung um zwölf Cent pro Kubikmeter von 2,73 auf 2,85 Euro. Das bedeutet für einen dreiköpfigen Haushalt mit einem Durchschnittsverbrauch von 120 Kubikmetern im Jahr eine Mehrbelastung von knapp 15 Euro. Die Gebühr für die Oberflächenentwässerung bleibt bei 1,07 Euro pro Kubikmeter.Mit diesen zwölf Cent, so Gerhard Bös, Geschäftsführer des Entsorgungszweckverbandes Friedrichsthal (EZF), werde genau die Erhöhung des einheitlichen Beitrages des Entsorgungszweckverbandes Saar (EVS) an die Bürger weitergegeben. Nach Angaben von Bös muss Friedrichsthal ab dem nächsten Jahr 2,97 Euro pro Kubikmeter an den EVS abführen. Bisher waren es 2,85 Euro. Wie der Geschäftsführer zudem mitteilte, ging in 2010 der Trinkwasserverbrauch gegenüber 2009 um rund 5000 Kubikmeter zurück.

Verbrauch ging zurück

Trotz der Gebührenerhöhung schließt der Wirtschaftsplan 2011 des EZF mit einem Minus von rund 20 000 Euro. Dieser Betrag kann noch aus Gewinnvorträgen der vergangenen Jahre angedeckt werden. Einstimmig erhöhte der Stadtrat auch die Mieten und Pachten für stadteigene Gebäude, die nicht Wohnzwecken dienen. Darunter fallen beispielsweise die Flächen für die Imbissstände in Friedrichsthal und Bildstock, die Weiheranlagen Am Franzschacht und im Villinger Park, die Minigolfanlage oder die Blockhütte auf dem Hoferkopf. Für Stellplätze müssen künftig 120 statt bisher 85 Euro, für gewerblich genutzte Grundstücke, wie Lagerplätze, nun 150 statt bisher 80 Euro im Jahr bezahlt werden. Nach Angaben von Stadtkämmerer Hans-Joachim Schäfer bringen die Anhebungen der Stadt im nächsten Jahr Mehreinnahmen von knapp 2200 Euro. Alle betroffenen Bürger werden noch in diesem Jahr über die neuen Mieten und Pachten informiert. ll

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