1. Saarland

Immer wieder brechen Diebe in Vereinsheime ein

Immer wieder brechen Diebe in Vereinsheime ein

Roden. Zum wiederholten Male ist in das Clubheim des 1. SC Roden eingebrochen worden. Es war der zweite Einbruch in diesem Jahr und der sechste in zwei Jahren, gab der Verein an. "Es ist unglaublich, was wir auf dieser Anlage mitmachen", sagt Reiner Ecker, erster Vorsitzender des SC Roden

Roden. Zum wiederholten Male ist in das Clubheim des 1. SC Roden eingebrochen worden. Es war der zweite Einbruch in diesem Jahr und der sechste in zwei Jahren, gab der Verein an. "Es ist unglaublich, was wir auf dieser Anlage mitmachen", sagt Reiner Ecker, erster Vorsitzender des SC Roden. "Eigentlich wird immer mehr kaputt gemacht als gestohlen: Fenster, Rollläden, Schlösser und Türen." Auch dieses Mal war die Beute nicht besonders ergiebig: Geklaut wurde ein Laptop und mehrere Flaschen hochprozentiger Alkohol. "Beim letzten Einbruch im April waren es Spielbälle, Alkohol, ein CD-Player und das Trinkgeld der Wirtin", berichtet Ecker.Für die Polizei Saarlouis sind solche Einbrüche "nicht außergewöhnlich", sagt ein Polizeisprecher. Es habe drei Einbrüche in kurzen Abständen gegeben, aber auf Grund der Lage außerhalb eines Wohngebietes sei das "erwartbar". Auch das benachbarte Tennisheim wurde wiederholt von Einbrechern heimgesucht, teilte die Saarlouiser Polizei weiter mit.

In allen Fällen wurden nach Angaben der Polizei "mit brachialer Gewalt" Türen und Fenster aufgehebelt oder aufgebrochen. Schützen können sich Vereine vor solchen Taten kaum, meint der Polizeisprecher: "Das Clubheim in Roden ist schon bestmöglichst geschützt." An einigen Fenster und Türen hat der Verein bereits Sicherheitsschlösser und Gitter angebracht, aber selbst eine Alarmanlage hält Einbrecher nicht ab. Zwar gibt es weitere technische Möglichkeiten wie zum Beispiel Videoüberwachung . "Aber irgendwann stoßen die Vereine auch an ihre finanziellen Grenzen", meint der Polizeibeamte. "Nicht alles, was machbar ist, ist auch bezahlbar."

Für die Vereine ist die Situation frustrierend. Hinweise auf die Täter gibt es auch diesmal so gut wie keine: "Es hat leider niemand etwas bemerkt. Die Anlage liegt zu weit weg vom Wohngebiet", bedauert Ecker. nic