1. Saarland

Immer noch kein Plattengehweg

Immer noch kein Plattengehweg

Heidstock. Die Zukunft des Reitvereins Heidstock in der Schachtstraße auf dem Heidstock lag der SPD-Stadtratsfraktion bei einer Ortsbesichtigung am Herzen. Anlass der Besichtigung war der Wunsch der Heidstocker Pferdefreunde, die Reitanlage mit einem Maß von 20 mal 40 Meter zumindest zur Hälfte zu überdachen

Heidstock. Die Zukunft des Reitvereins Heidstock in der Schachtstraße auf dem Heidstock lag der SPD-Stadtratsfraktion bei einer Ortsbesichtigung am Herzen. Anlass der Besichtigung war der Wunsch der Heidstocker Pferdefreunde, die Reitanlage mit einem Maß von 20 mal 40 Meter zumindest zur Hälfte zu überdachen. Damit könnten vor allem auch jugendliche Reiter, so Volker Schichtel vom Verein, auch im Winter dem Reitsport nachgehen, während derzeit die Vereinsaktivitäten fast brachliegen.

Zuschuss abgelehnt

Der SPD-Fraktionsvorsitzende Erik Kuhn hatte bei den Haushaltsberatungen einen Zuschuss von 10 000 Euro aus Mitteln des Sparkassenüberschusses angeregt, die allerdings nicht genehmigt wurden. Seinen Unmut über diese Entscheidung äußerte der SPD-Ortsvereinsvorsitzende auf dem Heidstock, Klaus Hilgers. Zumal erst vor wenigen Tagen bekannt wurde, dass für die Barbara-Hütte auf dem Heidstock alleine 35 000 Euro fließen. Insgesamt soll die Teilüberdachung 75 000 Euro kosten, wobei 25 000 Euro der Verein in Eigenleistung stemmen will und weitere 15 000 Euro aus Toto-Mitteln und vom Sportverband in Aussicht stehen. So bliebe am Ende immer noch eine Finanzierungslücke von 25 000 Euro.

Bei der anschließenden Begehung des Heidstocker Friedhofes erneuerte die SPD ihre jahrelange Forderung, zwischen den Rasengräbern einen befestigten Plattenweg zu installieren. Dies wäre, so Kuhn, aus Gründen der Sicherheit auf dem durchweichten Rasen dringend notwendig, zumal sich die Fläche inzwischen ausreichend gesetzt habe und deshalb eine Absenkung der Platten nicht mehr zu befürchten sei.

Letztlich beschäftigte sich die SPD-Fraktion mit dem Jugendclub Heidstock, dem im evangelischen Gemeindezentrum ein Raum zugewiesen ist. Hier sei, so Klaus Hilgers, eine räumliche Erweiterung des Angebots dringend erforderlich, um den durchschnittlich 20 Kindern und Jugendlichen mehr Platz zur Entfaltung, ähnlich wie in Fürstenhausen und in Geislautern, bieten zu können. hla