Im Haushalt 2013 steht kein Cent für den Festplatz

Oberbexbach. Einstimmig stimmte der Ortsrat Oberbexbach der Vorlage zum Haushaltsplan 2013, so weit es sich um die Ansätze handelte, die den Stadtteil betreffen, zu. Angesichts der Haushaltslage der Stadt und wegen der Schuldenbremse müsse Geld eingespart werden, betonte Ortsvorsteher Günter Strähl

Oberbexbach. Einstimmig stimmte der Ortsrat Oberbexbach der Vorlage zum Haushaltsplan 2013, so weit es sich um die Ansätze handelte, die den Stadtteil betreffen, zu. Angesichts der Haushaltslage der Stadt und wegen der Schuldenbremse müsse Geld eingespart werden, betonte Ortsvorsteher Günter Strähl. Gleichzeitig wies er mit Blick auf die geplante neue Kindertagesstätte, die energetische Erneuerung der Grundschule oder die Erweiterung der Straßenbeleuchtung mit LED darauf hin, dass Oberbexbach "noch relativ gut weggekommen ist". Angesichts der für ihn zu spät angesetzten Anhörung kritisierte CDU-Sprecher Dieter Kauf, dass der Ortsrat "keine Chance hat, Eigenwünsche einzubringen". Als Beispiel nannte er die Entwicklung des Festplatzes. Stefan Schmelzer (SPD) zeigte sich "dankbar", dass der Entwurf des Haushaltsplans sowie des Investitionsplans elektronisch zugestellt worden sei. Geld für den Festplatz einzustellen, bezeichnete er als "Unsinn, wenn noch kein Konzept für die Nahversorgung vorliegt". Rudi Rodrian (FWG) wies darauf hin, dass man das Thema Festplatz schon seit 20 Jahren vor sich herschiebe und auch in diesem Haushalt "kein Cent" dafür vorgesehen sei. Der finanzielle Handlungsspielraum wird in den nächsten Jahren noch enger werden, meinte Peter Keller (FDP). Für ihn sei die Verteilung der Gelder "stark kopflastig nach Bexbach-Mitte".Diskutiert wurde im Ortsrat auch das Thema der Nahversorgung im Ort. Die Erwartungshaltung in Oberbexbach nach einem Vollversorger sei groß. Wie Strähl mitteilte, sei man derzeit im Gespräch mit möglichen Investoren und Betreibern: "Wir haben ganz bestimmte Vorstellungen, wie die Nahversorgung in Oberbexbach aussehen sollte". Um endlich in die Gänge zu kommen, habe die Verwaltung den Interessenten eine Frist bis Ende April/Anfang Mai gesetzt. Könnten die Pläne nicht umgesetzt werden, werde die Verwaltung den Räten neue Vorschläge unterbreiten, so Strähl. Wichtig sei jedoch, dass Verwaltung und Ortsrat "in jedem Falle eine Nahversorgung in Oberbexbach verwirklichen wollen." Strähl informierte auch über die Situation des Baumbestandes auf der stadteigenen Böschung im oberen Bereich der Reinhard-Schiestel-Straße. re