Ihr Herz schlägt für die weiße Pracht

Dudweiler. 1958 war die Geburtsstunde des Alpen-Skiclubs Dudweiler. Da wurde er im Vereinsregister eingetragen und Mitglied im saarländischen Bergsteiger- und Skiläufer-Bund (SBSB). Heute hat er fast 400 Mitglieder und ist damit einer der größten Skiclubs im Saarland

 Mitglieder des Skiclubs in Sölden. Foto: SZ/Verein

Mitglieder des Skiclubs in Sölden. Foto: SZ/Verein

Dudweiler. 1958 war die Geburtsstunde des Alpen-Skiclubs Dudweiler. Da wurde er im Vereinsregister eingetragen und Mitglied im saarländischen Bergsteiger- und Skiläufer-Bund (SBSB). Heute hat er fast 400 Mitglieder und ist damit einer der größten Skiclubs im Saarland. Und: Mit über 20 ausgebildeten Ski- und Snowboard-Lehrern verfügt der Club über eine der größten DSV-Ski- und Snowboard-Schulen im Landesverband.

Das alles wird am morgigen Samstag, 20. September, groß gefeiert. Um 19 Uhr steigt im Dudweiler Schützenhaus eine temperamentvolle Geburtstagsparty. Das verspricht der 1. Vorsitzende Wolfgang Bäcker. Schirmherr der Feier ist Sportminister Klaus Meiser.

Ein Blick in die Vereinsgeschichte: Am 4. November 1952 wurde im Allgemeinen Sportclub (ASC) eine Sparte Ski gegründet. Sie war 1953 Gründungsmitglied des SBSB. Im Mai 1958 trennte sich die Sparte vom ASC, gründete den heutigen Alpen-Skiclub. Erster Vorsitzender war Erwin Weber. Unter seinem Vorsitz versuchte der Club eine Hütte in Le Hohwald in den Vogesen zu bauen. Doch das Vorhaben scheiterte, wie später auch entsprechende Pläne in Schönwald im Schwarzwald und im Gaschurn in Österreich.

1976 beschloss eine außerordentliche Mitgliederversammlung, Grund und Boden für den Bau einer Hütten zu erwerben. In La Bresse in den Vogesen wurde man fündig, erwarb dort ein 2000 Quadratmeter großes Grundstück. Der Bau der Unterkunft begann im Juli 1978. Etwas mehr als vier Jahre später, Anfang Dezember 1982, war die Einweihung. Und im Januar 1986 gab es die ersten weißen Wochen des Alpen-Skiclubs. Die Tour führte nach Obertauern in Österreich. Im Oktober 1993 war das Darlehen für die Hütte zurückbezahlt. 1998 gründete der Club eine eigene Ski- und Snowboard-Schule. Leiter wurde Wolfgang Bäcker. Stefan Fritsch wurde 2003 sein Nachfolger. Im September 2006 machten sich Club-Mitglieder an die grundlegende Renovierung der Hütte. Sie bekam eine neues Dach mit Wärmedämmung.

Skitouren im Winter, Wanderungen, Rad- oder Kanutouren im Sommer: Das Angebote des Clubs für seine Mitglieder ist groß. Die Saisoneröffnungsfahrt 2008 Jahr führt vom 27. bis 30. November ins Stubaital nach Österreich. Zuvor ist am Sonntag. 9. November, der große Ski- und Snowboard-Basar im Gasthaus Ülo. Über Weihnachten und Neujahr sind viele Clubmitglieder in der Vereinshütte in La Bresse. Die weiße Woche vom 31. Januar bis 7. Februar führt die Skifans nach Adelboden in die Schweiz.