IG Metall ehrt verdiente Mitglieder in Roden

IG Metall ehrt verdiente Mitglieder in Roden

Saarlouis/Völklingen. Robert Hiry, der erste Bevollmächtigte der IG-Metall-Verwaltungsstelle Völklingen, würdigte die Jubilarehrung als Höhepunkte der gewerkschaftlichen Veranstaltungen. Zudem konnte er eine positive Bilanz vorweisen

Guido Lesch.
IG-Metall-Jubilarehrung in der Rodener Kulturhalle. Fotos: Rolf Ruppenthal.

Saarlouis/Völklingen. Robert Hiry, der erste Bevollmächtigte der IG-Metall-Verwaltungsstelle Völklingen, würdigte die Jubilarehrung als Höhepunkte der gewerkschaftlichen Veranstaltungen. Zudem konnte er eine positive Bilanz vorweisen. So ist es der IG Metall im Jahre 2008 gelungen, obwohl keine neuen Betriebe angesiedelt wurden, die Mitgliederzahl um 1,8 Prozent auf 27051 und damit auf den höchsten Stand in der Geschichte der saarländischen IG Metall zu steigern. Die Zahl der Mitglieder in den Betrieben ist zudem um 3,1 Prozent gewachsen und hat die 20000er Grenze übersprungen. Derzeit gehören 20215 betriebsangehörige Mitglieder der IG Metall an. Eine negative Bilanz zog Hiry dagegen bei der Sozialpolitik der letzten Jahre und nannte dabei die Negativfaktoren Agenda 2010, Gesundheitsreform, Steuerpolitik, Arbeitslosengeld II und Rente mit 67. Zusammen mit Guido Lesch nahm er nach seiner kämpferischen Rede die Ehrung der Jubilare vor. Musikalisch gestaltet wurde die Feierstunde von der Werkskapelle der Dillinger Hütte (Leitung Marc Endres) sowie dem Chor Voices des Saarlouiser Max-Planck-Gymnasiums (Leitung Holger Maas). Ferner waren auch der Liedermacher Schorsch Seitz, die Missing Pink Band (Leitung Ruth Strauß) sowie die Gruppe Baileflamenco (Kathrin Rubly/ Erik Rech) mit von der Partie.Es wurden dabei über 800 Mitglieder für langjährige treue Mitgliedschaft geehrt. Für 60 Jahre konnten Robert Hiry und Guido Lesch 13 Metaller auszeichnen: Peter Bohr, Reinhold Decker, Siegfried Dorr, Ernst Haardt, Karl Jung, Josef Lessel, Wilhelm Pallier, Josef Papst, Paul Schieber, Georg Schmidt, Ferdinand Schneider, Helmut Weiss und Edwin Winter. rup