Nachhaltige Tandem-Arbeit in zwei Ländern Klima, Energie, Bio-Essen in den Schulen: Wie deutsche und französische Kommunen gegenseitig von ihren Erfolgen lernen

Saarbrücken · HTW-Präsident Dieter Leonhard gehört dem Lenkungsausschuss des deutsch-französischen Zukunftswerkes an. Im SZ-Gespräch blickt er auf die ersten ausgewählten Projekte.

 Nach einigen Hürden zum Erfolg: Bei einem der ausgesuchten Projekte geht es um gesünderes Schulessen für die Kinder der Kommune.

Nach einigen Hürden zum Erfolg: Bei einem der ausgesuchten Projekte geht es um gesünderes Schulessen für die Kinder der Kommune.

Foto: dpa/Franziska Kraufmann

Wie Deutsche und Franzosen zusammen arbeiten und voneinander lernen, das erlebt Dieter Leonhard, Präsident der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW), in seinem beruflichen Alltag. Denn die Hochschule bietet viele binationale Studiengänge an, in denen sowohl Dozenten als auch Studenten von beiden Seiten der Grenze kommen. Seit zwei Jahren engagiert sich Leonhard zusätzlich als Mitglied im Lenkungsausschuss des deutsch-französischen Zukunftswerks. Geboren ist die Idee dieser Plattform für Wissenschaftler, Interessenvertreter und Bürger durch den Aachener Vertrag. Einfach war der Start für dieses Projekt, das auf regem Austausch basiert, mitten in der Corona-Pandemie allerdings nicht. „Zu Beginn musste, wie in allen Bereichen, vieles online stattfinden“, erklärt Leonhard.

 HTW-Präsident Dieter Leonhard gehört dem Lenkungskreis des deutsch-französischen Zukunftswerks an.

HTW-Präsident Dieter Leonhard gehört dem Lenkungskreis des deutsch-französischen Zukunftswerks an.

Foto: Htw Saar/Iris Maria Maurer