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"hs" feiert heute mit vielen Gästen

"hs" feiert heute mit vielen Gästen

Neuweiler. Ein langjähriger Mitarbeiter der Saarbrücker Zeitung, wenn nicht der mittlerweile dienstälteste überhaupt, feiert heute runden Geburtstag: Herbert Schmitz aus Neuweiler, dessen Beiträge die Leser unserer Regionalausgabe unter dem Kürzel "hs" kennen, vollendet an diesem Montag das 80. Lebensjahr

Neuweiler. Ein langjähriger Mitarbeiter der Saarbrücker Zeitung, wenn nicht der mittlerweile dienstälteste überhaupt, feiert heute runden Geburtstag: Herbert Schmitz aus Neuweiler, dessen Beiträge die Leser unserer Regionalausgabe unter dem Kürzel "hs" kennen, vollendet an diesem Montag das 80. Lebensjahr. Herzlichen Glückwunsch sagt nicht nur die Familie, als da sind Ehefrau Gisela, Sohn Klaus, Schwiegertochter Lydia sowie die Enkelkinder Lukas (14) und Katja (12). Herzlichen Glückwunsch sagen auch ganz viele Wegbegleiter, die heute eingeladen sind zum Empfang und zum fröhlichen Festschmaus ins Gasthaus "Brennender Berg".

1954, erzählt der Altersjubilar, dem man das Alter so gut wie gar nicht ansieht, habe er der SZ als Mitarbeiter seinen ersten Bericht angeliefert - damals noch auf mausgrauem Manuskript-Papier. 55 Jahre sind seither vergangen, und Herbert Schmitz schreibt immer noch aus seinem Sulzbacher Umfeld.

Fünf Bürgermeister hat er kommen und gehen sehen. Und nächstes Jahr, wenn mit dem CDU-Mann Michael Adam der sechste in dieser Reihe sein Amt im Chefsessel des Rathauses antritt, dann wird der heute 80-Jährige bestimmt auch noch mit von der Partie sein und seine Texte der SZ anliefern. Das macht er übrigens seit mehr als zehn Jahren in elektronischer Form. Der Freizeit-Journalist hat sich geräuschlos von der aus heutiger Sicht armseligen mechanischen Schreibmaschine ins E-Mail-Zeitalter vorgekämpft. Da kann sich mancher junge und unflexible Mensch noch eine dicke Scheibe abschneiden.

Am 7. Dezember 1929 erblickte unser Mann in Neuweiler im Stadtteil Altenwald das Licht der Welt. Und nachdem er im Sulzbacher Gymnasium die Schulbank gedrückt hatte, fing er 1948 bei der Saar-Knappschaft in Saarbrücken seine Berufsausbildung an. Dann machte er Karriere - immer schön nach oben. Am Ende der beruflichen Laufbahn war Schmitz stellvertretender Verwaltungsdirektor und Personalchef in der Sulzbacher Knappschaftsklinik. 1994 ging er als Oberamtsrat in den wohlverdienten Ruhestand. Um für die SZ sozusagen den Unruhestand auszurufen - mit freundlicher Genehmigung seiner Gattin Gisela.

Dass Herbert Schmitz ein bescheidener Mensch ist, der sich nie gern in den Vordergrund stellte, das zeigen übrigens ein paar Zeilen aus seiner Einladungskarte zum heutigen Ereignis: Darin erbittet er statt Geschenke eine Spende zugunsten der Elterninitiative krebskranker Kinder im Saarland. mh