Homburger Schüler kümmern sich mit eigener Firma um Soziales

Homburger Schüler kümmern sich mit eigener Firma um Soziales

Homburg. Das eigene Unternehmen zu gründen sowie Chancen und Risiken des Unternehmertums ganz praxisnah kennen zu lernen, das haben sich Elftklässler des Homburger Saarpfalz-Gymnasiums vorgenommen. Für ein Schuljahr haben die 17 Schülerinnen und Schüler im Rahmen eines Seminarfachs die Firma "USmile" gegründet

Homburg. Das eigene Unternehmen zu gründen sowie Chancen und Risiken des Unternehmertums ganz praxisnah kennen zu lernen, das haben sich Elftklässler des Homburger Saarpfalz-Gymnasiums vorgenommen. Für ein Schuljahr haben die 17 Schülerinnen und Schüler im Rahmen eines Seminarfachs die Firma "USmile" gegründet. "Wir wollen soziale Projekte in der Region starten und mit ihnen ein Lächeln auf die Gesichter der Menschen zaubern, denen wir helfen wollen", beschreibt Vorstandsvorsitzender Marvin Müller mit Blick auf den Firmennamen das Ziel des Junior-Unternehmens. Im Rahmen dieses Charity-Projektes richtet sich der Blickpunkt von USmile in erster Linie auf die Unterstützung von Kindern und Senioren. "Wir setzen auf das Prinzip des Glücklichmachens und erweitern auch unseren Horizont, wenn wir uns sozial engagieren", betonte Müller. Durch den Verkauf von roten Gummibändchen mit dem Slogan "Helfen-Gefällt mir!" und dem Firmenlogo wolle man aber auch Umsatz machen, ergänzte die stellvertretende Vorstandsvorsitzende Lea Lang. Ziel sei es zunächst, 500 Bändchen an den Mann oder an die Frau zu bringen. Wenn man dies erreicht habe, werde das Unternehmen ein zusätzliches großes Event starten. Bei 1000 verkauften Bändchen sei eine Weihnachtsfeier für bedürftige Kinder geplant, so Lang. Unterstützung bei der Kalkulation hat USmile von der Hochschule für Technik und Wirtschaft bekommen; zudem gab es Gespräche mit der Karlsberg Brauerei. "Wir sind alle top motiviert", stellte Vorstandsvorsitzender Marvin Müller sein Team vor. Seine beiden Stellvertreterinnen sind Lea Lang und Sonja Schneider. Carolin Germann leitet die Marketingabteilung, für die Verwaltung ist Julia Richter zuständig. Die Projektabteilung wird von Kay Wagner geleitet, um die Technik kümmert sich Maximilian Stief, um die Finanzen Corinna Welsch."Wir lernen, wie ein Unternehmen gegründet wird und wie es funktioniert. Wir erweitern aber auch unseren Horizont, wenn man sich sozial engagiert", betonte Müller. Als "Generation Internet" wolle man der Entmenschlichung des Gemeinschaftslebens entgegen wirken und sich für Kinder, Senioren und soziale Benachteiligte einsetzen. "Eine geniale Idee", lobte der Bundestagsabgeordnete Alexander Funk (CDU), der die Präsentation des jungen Unternehmens aufmerksam verfolgt hatte, die Idee der jungen Unternehmer: "Jemanden glücklich zu machen, ist mit Geld nicht zu bezahlen". re

Hintergrund

Schüler des Homburger Mannlich-Gymnasiums haben es sich erneut zur Aufgabe gemacht, an dem Projekt Junior teilzunehmen. Insgesamt 15 Schülerinnen und Schüler der elften Jahrgangsstufe haben den Schritt gewagt und im Zuge des Seminarfachs die Firma "FormArt" gegründet. Die Geschäftsidee beruht auf der dekorativen Wiederverarbeitung von Restprodukten. "Wir wollen mit kreativen Produkten punkten und von dem Weihnachtsgeschäft profitieren", so Elisabeth Huwer. So produziert FormArt aus verschieden geformten Profilstücken der Firma MiniTec, dem Wirtschaftspaten des Juniorunternehmens, Verschiedenes vom Windlicht bis zum Untersetzer. < ausführlicher Bericht folgt re