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Weg frei für alternativen Standort

Frankenholz. Gegen die Stimmen der CDU hat der Frankenholzer Ortsrat unter Vorsitz von Rudi Müller (SPD) gestern Abend den Weg für eine Aufhebung des Bebauungsplanes "Grubenwäldchen" frei gemacht

Frankenholz. Gegen die Stimmen der CDU hat der Frankenholzer Ortsrat unter Vorsitz von Rudi Müller (SPD) gestern Abend den Weg für eine Aufhebung des Bebauungsplanes "Grubenwäldchen" frei gemacht. Hintergrund dieser Entscheidung ist die Absicht der Stadtverwaltung, sich eine weitere Option für den Bauort des neuen Kindergartens in Frankenholz zu schaffen - für den Fall, dass man sich in Sachen Grundstück mit der katholischen Kirchenverwaltung in Speyer nicht einig wird (wir berichteten). Der ursprüngliche Aufhebungsantrag wurde um den Zusatz ergänzt, dieses Gelände mit einem neuen Bebauungsplan zu belegen, der lediglich die Errichtung eines Kindergartens vorsieht. So soll eine nicht gewünschte Bebauung ausgeschlossen werden. Müller machte im Vorfeld der Entscheidung deutlich, dass trotz der Suche nach alternativen Standorten das Gelände an der Kirche erste Wahl ist. Evi Päßler von der CDU kritisierte die Aufhebung des Bebauungsplanes, da keine weitergehenden Informationen zum tatsächlichen möglichen Bauort vorlägen. "Wo soll dort ein Kindergarten gebaut werden und wie soll er aussehen?" Begleitet wurde die Entscheidung von teils heftigen Diskussionen rund um den Kindergarten-Neubau und die unterschiedlichen Positionen der Beteiligten und Parteien. Mahnte Rudi Müller für die Sozialdemokraten, das Thema nicht für den Wahlkampf zu benutzen, sprach Evi Päßler für die Frankenholzer CDU von einer nun "erzwungenen Entscheidung". Heute wird der Bexbacher Stadtrat in seiner Sitzung um 17.30 Uhr im Oberbexbacher Volkshaus den Kindergarten-Neubau erneut behandeln und - geht es nach dem Willen der Verwaltung - eine endgültige Entscheidung, auch mit Bezug auf Liegenschaft und Trägerschaft, herbeiführen. thw