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Bluttat
Todesschüsse in Schwarzenacker sorgten für großes Aufsehen

Nach den Todesschüssen in Schwarzenacker auf eine Frau erschoss sich der Täter in einem Waldstück. Die Polizei fand ihn im Wagen. 
Nach den Todesschüssen in Schwarzenacker auf eine Frau erschoss sich der Täter in einem Waldstück. Die Polizei fand ihn im Wagen.  FOTO: BeckerBredel

Am 8. Mai gegen 13.30 Uhr erschoss ein 61-jähriger Mann aus Schwarzenacker seine Nachbarin Ramona S. in deren Fahrzeug in der Straße Am Schwedenhof in Schwarzenacker. Anschließend flüchtete er mit seinem Auto in Richtung Schlangenhöhler Weg. Dort wurde er schließlich von Spezialkräften der Polizei tot in seinem Fahrzeug aufgefunden. Offensichtlich hatte er sich selbst erschossen.  Dass es  wohl der Hund gewesen sein könnte, der den Zorn des Nachbarn entfachte, konnte kaum jemand glauben. Dass der 61-Jährige rechtsradikale Ansichten gehabt habe, erzählen einige Anwohner: „Er hatte sogar ein Hitlerbild in seinem Haus hängen“. Die Polizei ermittelte in diese Richtung, ohne Erfolg.  Die Mutter des Opfers konnte die Tat nicht begreifen. Sie stammt ursprünglich aus Rumänien und zog mit ihrer Familie 1997 in die Straße Am Schwedenhof. 


(jkn)