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Zwischen Bruchtest und Kampfsport

St. Ingbert. Bereits zum sechsten Mal luden der Karate-Club St. Ingbert und die World Karate- & Kickboxing-Commission zu den German Open nach St. Ingbert ein. Insgesamt 480 Kämpfer kamen und begeisterten die Zuschauer. Stefan Holzhauser

Wer am vergangenen Samstag rund um die St. Ingberter Ingobertushalle einen Parkplatz suchte, hatte schlechte Karten. Denn in der Halle fanden den ganzen Tag über die 6. German Open mit 480 Teilnehmern und 950 Zuschauern statt. Ausrichter dieser Großveranstaltung im Kampfsport war der Karate-Club St. Ingbert , Veranstalter die World Karate- & Kickboxing-Commission.

Das Qualifikations-Turnier für die Weltmeisterschaft im amerikanischen Orlando lockte außer Sportlern aus ganz Deutschland auch Belgier, Slowaken, Österreicher und Luxemburger an. Die Zuschauer in der Halle sahen spannende Kämpfe, in denen sogar weit angereiste Weltmeister ihr Können demonstrierten. Sehr interessant waren auch Vorführungen im Handicap-Karate. So wurde erst unlängst der neue deutsche Fachverband "Karate ohne Grenzen" gegründet, so dass auch beispielsweise Rollstuhlfahrer ihrem Hobby nachgehen und Selbstverteidigung erlernen können.

Außerdem gab es einen Bruchtest, bei dem die Sportler wie im Film Gegenstände wie Steine und Bretter zerschlugen. Und natürlich war auch die Anwesenheit des saarländischen Profi-Boxers Jürgen Doberstein für viele Zuschauer und Sportler ein willkommener Anlass, mit dem "Dobermann" Erinnerungsfotos zu knipsen.

"Dank der guten Schutzausrüstung und der Fairness der Teilnehmer gab es keine größeren Blessuren zu beklagen. Erfreulich war außerdem, dass wir im sportlichen Bereich unseren Spitzenplatz in einem größeren Umkreis behaupten konnten", erklärte Dietmar Lindegaard, der Vorsitzende des KC St. Ingbert . Gold für den Gastgeber holten Erik Becht (17, Pointfighting), Martin Becht (17, Pointfighting), Dietmar Lindegaard (Leichtkontakt-Masters) sowie Alisha Williams (7, Pointfighting).

kc-st-ingbert.de