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Warnstreik im öffentlichen Dienst
Zwei städtische Kitas bleiben am Donnerstag zu

St. Ingbert/Blieskastel. Der Verdi-Aufruf zum Warnstreik trifft morgen auch Verwaltungen und städtische Betriebe in St. Ingbert und Blieskastel. Von Manfred Schetting

(red) Von dem Warnstreik, den die Gewerkschaft Verdi für den morgigen Donnerstag im Saarland angekündigt hat, werden auch St. Ingbert und Blieskastel betroffen sein. So sind nach Angaben der Dienstleistungsgewerkschaft in beiden Städten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltungen und der kommunalen Betriebe zum Warnstreik aufgerufen.


In St. Ingbert werden sich Beschäftigte in Abteilungen des Rathauses, beim städtischen Fuhrpark und in der Stadtgärtnerei an dem Streik beteiligen. Einen Warnstreik gibt es zudem bei Verdi-Mitgliedern im Kreiskrankenhaus, bei den Stadtwerken, bei der Bundesagentur für Arbeit und im Jobcenter. Die beiden städtischen Kitas Luitpoldschule und Oberwürzbach bleiben am Donnerstag geschlossen, die städtischen Kitas in Rohrbach und Rentrisch sind hingegen wie üblich geöffnet. Der Warnstreik im städtischen Fuhrpark wird auch Auswirkungen auf die Müllabfuhr in St. Ingbert haben. Welche Abfuhrtouren morgen möglicherweise ausfallen, wird nach Auskunft der städtischen Pressestelle aber erst am Donnerstagmorgen feststehen.

In Blieskastel werden sich Beschäftigte des Bauhofs an dem Warnstreik beteiligen, das Wertstoffzentrum an der Blickweiler Straße in Blieskastel bleibt am Donnerstag geschlossen. Gestreikt wird auch im Bürgerbüro im Rathaus III (Haus des Bürgers). Dort bleiben das Melde- wie das Gewerbeamt geschlossen. Ob auch die beiden städtischen Kitas in Blieskastel von Streikaktionen betroffen sind, ist noch offen.