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„Wir hatten uns das ganz anders vorgestellt“

Seit vergangenen Sonntag ist David Ranko (rechts) neuer Spartenleiter der Aktiven. Zusammen mit den Spielern Felix Stumpf und Julian Fries sowie Trainer Sascha Meister (von links) hofft er nach der Winterpause auf einen Umschwung bei der SG Hassel. Foto: Holzhauser
Seit vergangenen Sonntag ist David Ranko (rechts) neuer Spartenleiter der Aktiven. Zusammen mit den Spielern Felix Stumpf und Julian Fries sowie Trainer Sascha Meister (von links) hofft er nach der Winterpause auf einen Umschwung bei der SG Hassel. Foto: Holzhauser FOTO: Holzhauser
Hassel. Ein Sieg, drei Unentschieden und bereits 13 Niederlagen: Die SG Hassel steht in der Bezirksliga Homburg ganz unten. Das soll natürlich nicht so bleiben. Doch der Weg zum Klassenverbleib wird ein beschwerlicher sein. Von SZ-MitarbeiterStefan Holzhauser

Die Fußballer der SG Hassel aus der Bezirksliga Homburg blicken auf eine äußerst durchwachsene Vorrunde zurück. So belegt die Mannschaft des Trainer-Trios Sascha Meister, Stefan Altmeyer und Peter Celim mit lediglich sechs Punkten den letzten Tabellenplatz. Derzeit sieht es so aus, dass die Hasseler zusammen mit dem FC Palatia Limbach II (sieben Zähler) und dem SV Kirkel (acht Punkte) den oder die Absteiger in die A-Klasse unter sich ausmachen werden. Davor klafft für dieses Trio zum Tabellen-13. DJK Ballweiler-Wecklingen II mit 17 Zählern bereits eine große Lücke.

"Natürlich hatten wir uns das vor der Saison ganz anders vorgestellt und wollten einen sicheren Mittelfeldplatz belegen. Schließlich mussten wir ja bereits in der letzten Runde bis zum Schluss um den Klassenverbleib bangen. Jetzt muss es einfach unser Minimalziel sein, Limbach und Kirkel noch in der Tabelle zu überholen", sagt der Abteilungsleiter Platzsport der SG Hassel, Rudi Altmeyer.

Er hat sich in der Winterpause viele Gedanken darüber gemacht, warum es bislang erst einen Sieg und drei Unentschieden gab, aber bereits 13 Niederlagen. "Ein Grund hierfür ist mit Sicherheit, dass uns im vergangenen Sommer viele erfahrene Spieler verlassen haben. Wir haben jetzt eine ganz junge Mannschaft, der es einfach noch an der nötigen Routine fehlt. Und dann kam noch hinzu, dass mit Stefan Altmeyer ein Torjäger der vergangenen Spielzeiten oft angeschlagen war und so nicht mehr wie gewohnt treffen konnte. Außerdem hat uns aufgrund einer dreimonatigen Sperre Stammtorhüter Sascha Lambrecht lange gefehlt", meint der Abteilungsleiter, dem künftig mit David Ranko ein neuer Spartenleiter für die Aktiven zur Seite steht.

Trotz der prekären Tabellensituation hat in der Winterpause kein Spieler die SG Hassel verlassen. Neu im St. Ingberter Vorort ist Rückkehrer Marc Schwenk vom Landesligisten FC Viktoria St. Ingbert. "Er kann auf der Spielmacherposition eingesetzt werden und ist auf jeden Fall ein Mann für die erste Mannschaft", berichtet Rudi Altmeyer, der zusammen mit seinen Vorstandskollegen dem Trainer-Trio bis zum Saisonende das Vertrauen ausgesprochen hat.

Wer allerdings in der neuen Runde das Traineramt in Hassel bekleidet, steht derzeit noch nicht fest.

Die Vorbereitung ist nach Aussage des Abteilungsleiters Platzsport "ganz gut angelaufen", wobei ein erstes Testspiel in nicht kompletter Besetzung gegen den FC Niederwürzbach mit 1:3 verloren wurde. An diesem Samstag und Sonntag bestreitet die SG jeweils um 15 Uhr zu Hause weitere Vorbereitungspartien gegen den SV Urexweiler sowie den SV Rohrbach II. Und am Samstag, 22. Februar, folgt um 15 Uhr ein Heimspiel gegen den A-Ligisten SV Oberwürzbach.