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Sportbund
Wichtiges „Material“ zum Sporttreiben

Groß war die Freude bei den Kindern von vier Kitas und deren Erzieherinnen über die finanzielle Unterstützung, die ihnen der Sportbund (Vertreter im Hintergrund) für die Erfüllung von „sportlichen“ Wünschen gewährte.
Groß war die Freude bei den Kindern von vier Kitas und deren Erzieherinnen über die finanzielle Unterstützung, die ihnen der Sportbund (Vertreter im Hintergrund) für die Erfüllung von „sportlichen“ Wünschen gewährte. FOTO: Cornelia Jung
St. Ingbert. Der St. Ingberter Sportbund unterstützt vier Kindertagesstätten finanziell. Das Ziel sind verstärkte sportliche Aktivitäten.

Bereits bei der Sportlerehrung vor einigen Wochen hatte der stellvertretende Vorsitzende des Sportbundes St. Ingbert, Michael Trittelvitz, angekündigt, auch den jüngsten St. Ingbertern in den Kindertagesstätten eine finanzielle Förderung zukommen zu lassen. Denn der Sportbund hat sich sowohl die Förderung des Sports als auch der Sportjugend auf die Fahne geschrieben, wie die Vorsitzende des Sportbundes St. Ingbert, Ursula Hager, sagte. Gerade im Kleinkindalter werde die Basis für sportliche Aktivitäten und Mitgliedschaft in den Vereinen gelegt, weshalb es wichtig sei, auch in den Kitas geeignetes „Material“ zum Sporttreiben zu haben.


16 Kindertagesstätten seien angeschrieben worden, die sich für die Finanzierung dringend benötigter Sportgeräte oder das Durchführen von Sportprojekten bewerben konnten, die ohne eine Geldspritze nicht machbar wären. Nur sechs haben sich zurückgemeldet, haben kreativ, zum Beispiel durch das Drehen eines Videos, mitgeteilt, warum gerade sie für eine Förderung in Frage kommen. Vier Kitas wurden ausgewählt, „da wir uns nicht nur für drei entscheiden konnten“, wie Trittelvitz bei der Übergabe der Fördergelder am Mittwoch im DJK Sportheim sagte. Ausschlaggebend für die Vergabe seien das vorgestellte Projekt aber auch die Präsentation gewesen, „die uns bei der Auswahl auf die Sprünge geholfen hat“.

Besonders gefreut habe man sich über die Kinder, die ihre Bewerbung gemeinsam mit ihren Erzieherinnen persönlich im Rathaus abgegeben hätten und dabei noch erzählt haben, wie sportlich aktiv sie schon seien. Die beiden dritten Plätze mit einem Zuschuss von jeweils 400 Euro belegten die Kita St. Hildegard, die sich Turnmatten, Sprungkästen und Elemente zum Aufbau einer Bewegungsbaustelle wünschen, sowie die Kita Rentrisch, die mit dem Geld eine Grundausstattung für Bewegungsspiele in der ehemaligen Schulturnhalle anschaffen will. Die Kita Sonnenblume Hassel erhielt 800 Euro, die damit ihre alten, eingerissenen Matten ersetzen will. Dafür hatten sich die Kinder stark gemacht und der Bewerbung von Kita-Leiterin Andrea Schumacher einen Brief mit Bastel- und Malarbeiten beigelegt. Sie wünschen sich eine dicke Turnmatte, auf der man richtig gut springen und herumtoben kann. Über den ersten Platz und 1400 Euro freuten sich Karin Deller, Leiterin der evangelischen Kita Louise Scheppler, und „ihre“ Kinder.

Für den Kita-eigenen Bewegungsraum werden Zauberkästen gekauft, deren Anschaffung die Vertreter des Sportbundes nach dem Ansehen des Bewerbungsvideos für sehr sinnvoll halten. Die Kinder der verschiedenen Einrichtungen hatten als Dankeschön für die finanzielle Unterstützung auch ihrerseits Geschenke für die Mitglieder des Sportbundes dabei. Wie dessen Geschäftsführerin Kathrin Lorscheider betonte, handele es sich bei den Geldern nicht um Gelder der Stadt, sondern um Erlöse, die aus einer Tombola, dem Speisen- und Getränkeverkauf sowie anderen Aktivitäten des Vereins stammen.