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Coca-Cola-Weihnachtstruck
Weihnachtszauber in Signalrot

Die Coca-Cola-Trucks vor dem St. Ingberter Rathaus.
Die Coca-Cola-Trucks vor dem St. Ingberter Rathaus. FOTO: Cornelia Jung
St. Ingbert. Die Coca-Cola-Weihnachts-Trucks sorgten am Sonntagnachmittag für einiges Aufsehen in St. Ingbert.

Da waren sie am Sonntagnachmittag also, die drei großen roten Coca-Cola-Weihnachts-Trucks mitten auf dem St. Ingberter Marktplatz. Der Streich des Stadtmarketings, St. Ingbert zu einer von fünf Städten in Deutschland zu machen, die die Trucks auf ihrer Weihnachts-Tour anfahren, war vor deren Ankunft durchaus kontrovers diskutiert wurden. Na gut, das koffeinhaltige Produkt des Unternehmens ist nun nicht gerade als Diätgetränk bekannt, und der St. Ingberter muss ja auch nicht „auf jeden amerikanischen Truck aufspringen“  – aber wissen, wie die drei großen Lkw aussehen, die man aus dem Fernsehen kennt, wollten die meisten schon.  Schade nur, dass der Schnee schnell in Regen und Matsch überging und so das Weihnachtsfeelig etwas verwässerte. So oft wie an diesem Tag ist wohl noch kein Fahrzeug auf dem Markt fotografiert worden. Und in einem Truck konnten Fotos gemacht werden, für die der Santa Claus mit den Besuchern in die Kamera lachte. Zuvor hatte er sich auf der Bühne vorgestellt und mit rheinischem Akzent versichert, dass er trotz der vielen Weihnachtsverpflichtungen genau wisse, wo er ist, nämlich im wunderschönen St. Ingbert. Moderator Andreas erzählte, die Crew von rund 20 Mitarbeitern sei in St. Ingbert sehr freundlich willkommen geheißen worden. Herzlich ging es auch am dritten Truck zu, an dessen Breitseite auf einem großen Bildschirm Liebes- und Grußbotschaften von Saarländern an Saarländer ausgestrahlt wurden.


Auf dem Bühnentruck sangen derweil ein Gospel- und ein Jugendchor, Hugos Corner hatte seine „Christmas-Edition“ im Gepäck und Coca Cola hatte Johannes Pinter, eine der „Stimmen Deutschlands“, zum zweiten Advent als Geschenk dabei. Beschenkt wurde auch das Orga-Team des Solilaufs. Sie waren von der Stadt im Rahmen der „DankeSagen“-Tour als diejenigen vorgeschlagen wurden, deren ehrenamtliches Wirken honoriert werden solle. „Wir als katholische Gemeinde haben mit Santa Claus eigentlich nichts am Hut und haben darüber diskutiert, ob wir überhaupt hierher kommen“, so Gabi Strobel vom Solilauf-Team, „aber die Freude darüber, dass wir ausgesucht worden, hat dann doch überwogen.“ Nach einer Runde der illuminierten Trucks durch das abendliche St. Ingbert war er dann aber nach fünf Stunden auch wieder vorbei, der rote Weihnachtszauber.