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Kunst-Vortrag
Vortrag über Krieg und Frieden in der Bildenden Kunst

Homburg/St. Ingbert. Die Katholische Erwachsenenbildung Saarpfalz (KEB) lädt für den heutigen Mittwoch, 14. März, um 19 Uhr zu einem Vortrag in den Konferenzraum der KEB in der Karl-August-Woll-Straße 33 in St. Ingbert ein. Dabei geht es um das Thema  „Krieg und Frieden in der Bildenden Kunst“. Referentin ist Kunsthistorikerin Ingeborg Besch. red

Die Katholische Erwachsenenbildung Saarpfalz (KEB) lädt für den heutigen Mittwoch, 14. März, um 19 Uhr zu einem Vortrag in den Konferenzraum der KEB in der Karl-August-Woll-Straße 33 in St. Ingbert ein. Dabei geht es um das Thema  „Krieg und Frieden in der Bildenden Kunst“. Referentin ist Kunsthistorikerin Ingeborg Besch.


Wie wurde im Laufe der Jahrhunderte das Thema Krieg und Frieden in der bildenden Kunst dargestellt? Gibt es einen Paradigmenwandel nach besonders einschneidenden Ereignissen, wie etwa dem Dreißigjährigen Krieg oder den beiden Weltkriegen im 20. Jahrhundert? Auffällig erscheint, dass der „Krieg“ in bildnerischen Umsetzungen in expliziter Thematisierung weitaus häufiger erscheint, heißt es in der Pressemitteilung der Katholischen Erwachsenenbildung weiter. „Frieden“ wird dagegen meist implizit umgesetzt, sei es durch die Abwesenheit von Krieg oder durch die Symbolkraft von kanonischen Sujets, wie beispielsweise das Arkadische oder das ländliche Konzert.

Von Donatellos Gattamelata aus dem Jahre 1447, dem ersten frei stehenden Reiterstandbild bis zum ausgehenden 19. Jahrhunderts mit Rodins Bürger von Calais (1886) oder Honoré Daumiers La Paix-Idylle (1871) wandeln wir im Zeitraffer durch die Geschichte der Kunst der Neuzeit.

Im 20. Jahrhunderts ändert sich die Situation: Menschen rufen auch in der Kunst zum Frieden auf, heißt es in der Mitteilung weiter.