| 21:17 Uhr

Martins-Laternen
Viel Lob für die schönsten Laternen

Ministerpräsident Tobias Hans (hinten links) und Ortsvorsteher Ulli Meyer übergaben die Preise für die schönsten Martinslaternen.
Ministerpräsident Tobias Hans (hinten links) und Ortsvorsteher Ulli Meyer übergaben die Preise für die schönsten Martinslaternen. FOTO: Cornelia Jung
St. Ingbert. Erstmalig hatte es im vergangenen Jahr einen Wettbewerb um die schönste Martinslaterne gegeben. Die Idee dafür stammt von Ortsvorsteher Ulli Meyer (CDU), der damals Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) als Schirmherrin gewann. Im Zuge der Diskussion um die deutschlandweite Debatte, ob man den Laternenumzug an St. Martin wegen vieler Nicht-Christen eher in Lichter- oder Winterfest „umtaufen“ sollte, wollte man den Tag so noch einmal in den Blickpunkt rücken und die Kinder motivieren.

Erstmalig hatte es im vergangenen Jahr einen Wettbewerb um die schönste Martinslaterne gegeben. Die Idee dafür stammt von Ortsvorsteher Ulli Meyer (CDU), der damals Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) als Schirmherrin gewann. Im Zuge der Diskussion um die deutschlandweite Debatte, ob man den Laternenumzug an St. Martin wegen vieler Nicht-Christen eher in Lichter- oder Winterfest „umtaufen“ sollte, wollte man den Tag so noch einmal in den Blickpunkt rücken und die Kinder motivieren.


Und auch diesmal betonte der Ortsvorsteher bei der Prämierung: „St. Martin ist ein wunderbares Fest, das Licht in die dunkle Jahreszeit bringt und zu unserem Brauchtum gehört. Da steht das Teilen über Standesgrenzen hinweg im Vordergrund.“ Diese Meinung teilte auch der neue Ministerpräsident, der im Anschluss an seine Fastenpredigt in der Alten Kirche den Kindern die Preise überreichte. „Da habt ihr tolle Laternen gebastelt“, sagte Tobias Hans (CDU), als er einige der selbstgemachten Martinslaternen in der Kirche sah: „Ich mag den heiligen Martin ganz gern.“ Den Kindern verriet er, dass er selbst manchmal die Robe des Heiligen aus Tours anlegt und auf seinem Pferd reitend den Martinszug in seinem Heimatort Münchwies anführt.

In der Kategorie Grundschule wurde Veerada Prosenc aus der Südschule mit einem ersten Preis für ihre Eulen-Laterne belohnt, ihr Schulkamerad Jonas Doberstein errang den zweiten Platz. Bei den Kindergartenkindern siegte Marlene Rubai, die ihre Laterne, einen bunten Elefanten, leider nicht präsentieren konnte. „Es hat geregnet und dann war er kaputt“, erzählte das kleine Mädchen, das die Kinderkirche St. Pirmin besucht. Platz zwei in dieser Kategorie belegte Robin Kandi aus der Kita Herz Mariä. Alle Kinder erhielten Gutscheine für das „blau“. Die Jury, zu der Meyer, Ute Strullmeier und Pfarrer Andreas Sturm gehörten, hatte keine leichte Aufgabe, denn mehr als 20 Bewerbungen hatten sie zu sichten. Und trotzdem wünschte sich Strullmeier, die Vorsitzende des Kinderschutzbundes in St Ingbert ist, weiterhin die Werbetrommel zu rühren, damit nach dem nächsten Martinstag noch viel mehr Kinder mitmachen und ihre Laternen per Foto an die wohlwollende „Preiskommission“ weiterreichen.