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Ansiedlung von DB Schenker
Ulli Meyer: „Wir brauchen keine weiteren Logistik-Unternehmen“

St. Ingbert. Der St. Ingberter Ortsvorsteher hat heute eine klare Position zu einer möglichen Schenker-Ansiedlung in St. Ingbert bezogen. Von Manfred Schetting

„Eine Ansiedlung der Spedition Schenker in St. Ingbert frisst dringend benötigte Gewerbeflächen der Stadt und bringt Verkehrslärm für St. Ingbert, Blieskastel und Mandelbachtal.“ So spricht sich Ortsvorsteher Ulli Meyer gegen eine Ansiedlung der Spedition Schenker in St. Ingbert aus. Zum einen habe St. Ingbert zu wenig freie Gewerbeflächen. Eine Ansiedlung von Schenker benötige sehr viel Gewerbeflächen bei wenig neuen Arbeitsplätzen. Sie verhindere damit die Ansiedlung mittelständischer Gewerbe- und Handwerksbetriebe oder Informatikunternehmen, die viel mehr qualitativ hochwertige Arbeitsplätze für St. Ingberter brächten, so Meyer. Zusätzlich bedeuteten die Schenker-Lkw für St. Ingbert, Blieskastel und Mandelbachtal durch „Mautsparer“ erheblichen Lärm und Abgase. Zufahrtsstraßen würden durch den Schwerlastverkehr beschädigt. Meyer bittet daher die städtischen Gremien in St. Ingbert, keine städtischen Grundstücke an Schenker zu verkaufen und bauplanungsrechtlich weitere Logistikunternehmen auszuschließen.