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Handball
TVN am Sonntag beim TV Merchweiler zu Gast

Niederwürzbach/St. Ingbert. Was ist noch möglich für Handball-Saarlandligist TV Niederwürzbach? Das Restprogramm vor der Winterpause bietet dem ehemaligen Bundesligisten zumindest einige realistische Möglichkeiten, wichtige Punkte im Abstiegskampf einzufahren und sich bestenfalls ein kleines Polster nach unten aufzubauen. Von Lucas Jost

Mit dem TuS Elm/Sprengen (14. Platz, 17.11.) und dem SV 64 Zweibrücken (11., 1.12.) trifft der Zehnte der Saarlandliga dieses Jahr noch auf zwei Mannschaften, die hinter ihm in der Tabelle stehen. Außerdem steht eine Woche nach dem Zweibrücken-Spiel das heiß ersehnte Lokal-Derby mit der SGH St. Ingbert auf dem Plan. Auch dort ist der Ausgang völlig offen.


Doch zuallererst trifft der TV Niederwürzbach an diesem Sonntag auswärts in der Allenfeldhalle auf den TV Merchweiler. Das Spiel beim Tabellen-Fünften beginnt um 18 Uhr. Und es gibt keine guten Nachrichten vorweg: Abwehrchef und Kapitän Marcus Eschenbaum fehlt weiter krankheitsbedingt. Und Maurice Brill wird verletzungsbedingt wohl auch noch mindestens bis zum Jahresende fehlen. „Der Kader ist sehr übersichtlich. Wenn wir keine Hilfe bekommen von den ,Alten’, laufen wir auf dem Zahnfleisch“, erklärt Christian Schöller, Trainer des TVN. Als Ausrede für eine möchte er die Verletzten aber nicht gelten lassen. „Ich lasse den Kopf aber nicht hängen. Das alles darf keine Einladung sein, sich nicht anzustrengen und sich nicht voll reinzuhängen. Und es ist auch keine Ausrede, falls man verliert.“ Den Ausgang des Spiels sieht der Übungsleiter völlig offen. Aus den vergangenen Jahren weiß er noch: „Wir haben bisher immer sehr spannende Spiele in Merchweiler gehabt, die sehr eng liefen. Letztes Jahr haben wir dort knapp mit 21:24 verloren.“ Und wie sieht es diese Saison aus? Eine abschließende Einschätzung fällt ihm schwer. Schließlich haben sich die TVM-Panther in der laufenden Runde nicht immer konstant stark gezeigt. „Favorit ist Merchweiler, so wie sich die Lage in der Tabelle darstellt. Zumal sie zu Hause noch nicht verloren haben. Wir versuchen auf jeden Fall, ihnen ein Bein zu stellen“, meint Schöller aber und erinnert daran: „Wie man schon gesehen hat, kann in der Saarlandliga jeder jeden schlagen. Aber wir können nur gewinnen, wenn wir uns in der Abwehr verstärken.“

Der Siebte der Saarlandliga, die SGH St. Ingbert, steht vor einer machbaren Aufgabe. Er muss am Sonntag um 17 Uhr bei Aufsteiger HSG Fraulautern-Überherrn antreten und trifft dort auf einen alten Bekannten. Kreisläufer Benjamin Sauder wechselte vor der Saison von der SGH zur HSG und stabilisiert dort den Abwehr-Mittelblock. Das Spiel findet in der Adolf-Collet-Halle in Überherrn statt.