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Theater in der Stadthalle
Eher leichte Theaterkost in der Stadthalle

Das Theaterstück „Die zwölf Geschworenen“ ist im November in der St. Ingberter Stadthalle zu sehen.
Das Theaterstück „Die zwölf Geschworenen“ ist im November in der St. Ingberter Stadthalle zu sehen. FOTO: Herbert Schulze/Berliner Kriminal Theater / Herbert Schulze
St. Ingbert. Die Organisatoren der St. Ingberter Theater-Saison setzen in den kommenden Monaten vor allem auf unbeschwerte Unterhaltung. red

() Muss die Welt jeden Tag neu erfunden werden? Im Prinzip ist das spannend, aber nicht unbedingt immer notwendig und erfolgreich, glaubt man im Kulturamt der Stadt St. Ingbert. Daher hat man sich dort bei der Programm-Gestaltung der Theatersaison 2018/2019 den Klassikern des Genres gewidmet. Die neue Spielzeit startet am Freitag, 26. Oktober, mit der Bühnenversion des französischen Filmklassikers „Monsieur Claude und seine Töchter“, der 2014 Millionen Zuschauer in die Kinos lockte. Die Inszenierung von a.gon Theater München in Zusammenarbeit mit Regisseur Stefan Zimmermann regt, trotz Fremdenfeindlichkeit und Religion-Klischees, zum Lachen aber auch zum Nachdenken an.


Mit „Die zwölf Geschworenen“ am Donnerstag, 22. November, kommt ein weiterer Filmklassiker auf die Bühne. In dem als Kammerspiel inszenierten Krimi geht es um Schuld und Unschuld. Das Berliner Kriminal Theater überzeugt mit seinen zwölf Charakteren auf der Bühne und verspricht auch ohne wilde Action einen spannenden Abend.

Standards jeder Silvesterfeier? Bleigießen, Feuerwerk zünden und gute Vorsätze für das neue Jahr! Doch das Herzstück eines gelungenen Jahreswechsels ist und bleibt für Millionen von Deutschen der legendäre Kult-Sketch „Dinner for One“. Aber hinter dem Kult-Sketch steckt eine Wahrheit, in der wir erfahren werden, wie es dazu kam, dass nur noch zwei Akteure statt ein sechsköpfiges Ensemble auf der Bühne standen. Das Theater Komödie am Altstadtmarkt präsentiert „Die Wahrheit über Dinner for One“ am Dienstag, 15. Januar, und verspricht, dem Publikum mit der Komödie von Jan Ferdinand Hass vor Lachen kaum Luft zum Atmen zu lassen.



Tournee-Theater Thespiskarren und HS Theaterproduktion Berlin zeigen mit dem Musical „Der Hauptmann von Köpenick“ am Donnerstag, 4. April, nach dem gleichnamigen Stück von Carl Zuckmayer eine Aufführung über Schein und Wirklichkeit. Die Musicalfassung von Heiko Stang verbindet klassische Elemente des Boulevardtheaters mit modernem Musical. Liedtexte und Dialoge sind in Berliner Mundart gehalten. „Es wartet ein umwerfender und komischer Abend“, so die Veranstalter.

Mit „Merci Udo – Eine Hommage an Udo Jürgens“ am Dienstag, 14. Mai, erinnert Peter Wölke an einen ganz Großen des deutschen Showbusiness. Die Produktion der PW Entertainment UG will mit ihren Musical-Stars, unter anderem Matthias Stockinger, und den unvergesslichen Hits von Udo Jürgens das Publikum begeistern.