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Szenisches Schauspiel gegen den Hass

St Ingbert. Mit gemeinsamem Theater die Integration zu fördern ist eines der Ziele, die sich das Integrative Theaterprojekt „Schams“ gesetzt hat. Am 30. Oktober bringt die Gruppe nun in der Stadthalle ihr erstes Stück auf die Bühne. red

Ganz gleich, wo auf der Erde sich Menschen angesiedelt haben, gibt es Gemeinsamkeiten. Eine davon ist die Sonne, die für jeden, unabhängig von Herkunft und gesellschaftlichem Stand, immer gleich scheint. Kein Wunder also, dass sich das in St. Ingbert gegründete Integrative Theaterprojekt des Netzwerks für Flüchtlinge den Namen "Schams" gegeben hat. Das heißt im Arabischen "die Sonne". Am Sonntag, 30. Oktober hat das erste Stück Premiere. Los geht es um 18 Uhr in der St. Ingberter Stadthalle. Im März übernahmen der syrische Schauspieler, Regisseur und Autor Mwolaud Daoud und Johannes Becher, Leiter der Jugendtheatergruppe "Musenbolde" aus St. Ingbert , die gemeinsame Leitung von "Schams".


Gemeinsam Stück entwickelt



Zusammen mit insgesamt 30 Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen verschiedener Nationalitäten entwickelten sie gemeinsam das Stück "Nie wieder Hass". Ein szenisches Schauspiel , das den Bogen von Alltag und Arbeit im Orient, den Auswirkungen diktatorischer Systeme auf das Leben der Menschen, über Flucht und die Ankunft im Westen spannt. Die Zuschauer erfahren von der Angst der Flüchtlinge , ihren Hoffnungen und Wünschen an das neue Leben, dessen Basis "Nie wieder Hass" sein muss.

Karten zu dem Theaterstück "Nie wieder Hass" am Sonntag, 30 Oktober, um 18 Uhr in der St. Ingberter Stadthalle gibt es im Vorverkauf an der Infotheke im Rathaus, Tel. (0 68 94) 13-891. Schülerinnen und Schüler erhalten Karten zum Preis von 4 Euro, Erwachsene zahlen 8 Euro.