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Szenen aus dem Alltag im Orient

Die Mitglieder der Theatergruppe Schams, die aus Jugendlichen und Erwachsenen verschiedener Nationalitäten besteht. Foto: C. Wieth
Die Mitglieder der Theatergruppe Schams, die aus Jugendlichen und Erwachsenen verschiedener Nationalitäten besteht. Foto: C. Wieth FOTO: C. Wieth
St Ingbert. Integration auf spielerische Weise vermittelt die Theatergruppe „Schams“. Ende Oktober führen die syrischen und deutschen Darsteller ihr erstes Stück auf, bei dem es um die aktuelle Situation im Orient geht. red

. Im März dieses Jahres haben der syrische Schauspieler , Regisseur und Autor Mwoloud Daoud und Johannes Becher, Leiter der Jugendtheatergruppe "Musenbolde" aus St. Ingbert , die gemeinsame Leitung von "Schams" (heißt im arabischen die Sonne) übernommen. Zusammen mit insgesamt 30 Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen verschiedener Nationalitäten entwickelten sie in der Folge das Stück "Nie wieder Hass".


Ein szenisches Schauspiel, das den Bogen von Alltag und Arbeit im Orient , den Auswirkungen diktatorischer Systeme auf das Leben der Menschen, über Flucht und die Ankunft im Westen spannt. Die Zuschauer erfahren von der Angst der Flüchtlinge, ihren Hoffnungen und Wünschen an das neue Leben, dessen Basis "Nie wieder Hass" sein muss. Eingeladen vom Frankfurter Zukunftsrat, in Kooperation mit dem Verein Frankfurter Kultur Komitee, reiste die Theatergruppe am vergangenen Wochenende für zwei Tage in die Mainmetropoler und konnte, im Rahmen der Veranstaltung "Verlorene Kulturen", auf der Bühne des Gallustheaters das Publikum beeindrucken und erste Bühnenerfahrung sammeln.

Für die Aufführung von "Nie wieder Hass" am Sonntag, 30. Oktober, um 18 Uhr in der St. Ingberter Stadthalle läuft der Vorverkauf an der Infotheke im Rathaus, Tel. (0 68 94) 1 38 91. Schülerinnen und Schüler erhalten die Karte für vier Euro, Erwachsene zahlen acht Euro. Weitere Infos auf der Facebookseite www.facebook.com/schams386 .