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Stadthalle
Stadthalle: Sanierung verzögert sich

St. Ingbert. Im Bauausschuss wurde die Möglichkeit einer finanziellen Förderung diskutiert.

Im Mai 2017 war die Verwaltung vom Stadtrat beauftragt worden, ein Gesamtkonzept zur Sanierung und Aufwertung der Stadthalle zu entwickeln. Da die Frist eines halben Jahres ohne sichtbare Ergebnisse mittlerweile abgelaufen ist, bat der Fraktionsvorsitzende der Familienpartei, Roland Körner, im Ausschuss für Baumanagement, die Ergebnisse der Gesamtleitplanung zur Sanierung der Stadthalle vorzustellen.



„Wir sind noch nicht dazu gekommen“, so Martin Ruck, Leiter des Geschäftsbereichs Stadtentwicklung und Umwelt, „wir haben so viele Projekte, die erst mal abzuarbeiten sind.“ Er bat um Verständnis und zählte als Begründung Unmengen an Baustellen auf, an denen die Abteilung derzeit arbeitet und die alle Kräfte bündeln. Gleichzeitig machte er den Vorschlag, sich mit der Stadthalle für ein Programm zu bewerben, bei dem es um die Förderung einer Energieberatung bei „Nichtwohngebäuden geht. So könnten wir einen Einstieg ins Projekt gewinnen“, sagte Ruck. Da es Körner und seinen Stadtratskollegen bei der Planung der modularen Maßnahmepakete für die Stadthalle auch um ein optimiertes Zusammenspiel der Gewerke und damit eine Kosteneffizienz gehe, stieß dieser Vorschlag auf offene Ohren. Man sprach von 15 000 Euro Förderung, von denen die Stadt 3000 Euro „zuschießen“ müsste. Bei der großen Flut von Baumaßnahmen sei man bereits für diese Unterstützung dankbar. „Bei 80 Prozent Zuschuss sollten wir das auf jeden Fall machen“, sagte Ellen Straßberger (SPD).