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Stadt weist Kritik an Vergabe der Kirmesstandplätze zurück

St Ingbert. "Mit Sorge" hat die St. Ingberter Stadtverwaltung von den Vorwürfen des Schaustellers Sartorio Kenntnis genommen, wonach die Standplätze auf der St. Ingberter Kirmes "abgekartet", "gemauschelt" und "unter der Hand" in einer Kneipe vergeben würden (wir berichteten). Diese Behauptung entbehre jeglicher Grundlage, so die Stadt gestern Nachmittag in einer Stellungnahme. Wer solche falsche Behauptungen in die Welt setze, solle sich Gedanken machen, ob diese üble Nachrede nicht juristische Konsequenzen auslösen könne, wovon die Stadt jedoch zunächst absehen wolle. Der Marktmeister vergebe die Standplätze auf der Grundlage der Marktordnung. Er sichte alle eingehenden Bewerbungen und sei bemüht, ein attraktives Angebotes zu gewährleisten. Sartorio habe entsprechend seiner Bewerbung wie in den Vorjahren für die Haupt- und Nachkirmes eine Zusage zur Aufstellung eines Getränkestandes auf dem Marktplatz erhalten. Weiterhin sei für die vier Tage der Hauptkirmes einem weiteren Getränkestandbesitzer ein Platz zwischen Ingobertushalle und Feuerwehrgerätehaus zugewiesen worden, so dass auch in diesem Bereich für die Kirmesbesucher Sitzgelegenheiten vorhanden gewesen seien. red

Die Forderung von Sartorio, bei der Standplatzvergabe einheimische Bewerber zu bevorzugen, sei mit der Marktordnung nicht vereinbar. Eine solche Regelung verstoße in eklatanter Weise gegen das Gleichbehandlungsgebot und würde einer gerichtlichen Überprüfung nicht standhalten.



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