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Besuch bei SAP
Staatssekretär Ulli Meyer besuchte den SAP-Standort in St. Ingbert

Die SAP-Crew erklärt Ulli Meyer (vorne links) und Ammar Alkassar (zweiter von links) anhand eines interaktiven Modells die Vielfältigkeit ihrer Produkte.
Die SAP-Crew erklärt Ulli Meyer (vorne links) und Ammar Alkassar (zweiter von links) anhand eines interaktiven Modells die Vielfältigkeit ihrer Produkte. FOTO: Selina Summer
St. Ingbert. Finanzstaatssekretär Ulli Meyer besuchte im Rahmen seiner IT-Sommertour am Freitagnachmittag die St. Ingberter Geschäftsstelle der SAP Deutschland. Begleitet wurde er von Ammar Alkassar, Bevollmächtigter für Innovation und Strategie des Saarlandes.

Was nach einem theoretischen, trockenen Thema klingt, war das genaue Gegenteil. Pascal Prassol, Vice President Innovation Services bei SAP, und seine Kollegen stellten das Portfolio des Unternehmens anschaulich und detailliert vor. Die meisten verbinden den Softwarehersteller SAP mit Elementen wie Buchführung, Vertrieb, Produktion, Lagerhaltung oder Personalwesen, aber auch in vollkommen anderen Bereichen ist der SAP aktiv. So wurden zum Beispiel bereits Verkehrsüberwachungssysteme für Städte entwickelt. Nicht nur die Industrie wird bedient, sondern auch öffentliche Verwaltungen weltweit. Dabei steht die kundenorientierte Vorgehensweise im Mittelpunkt. Nachdem ein Thema, die Kernherausforderung, ausgearbeitet wurde, geht es gemeinsam mit fachkompetenten und kreativen Köpfen daran, entsprechende Lösungsideen zu entwickeln. Im dritten Schritt werden schließlich die Projekte in die Tat umzusetzen. Egal ob die Überwachung und Wartung von Entsorgungscontainern, eine Kostenanalyse oder Automatisierungsprozesse beim Mailverkehr von Krankenkassen. Heutzutage gebe es fast nichts, was sich nicht entwickeln ließe, so das SAP-Team. „Besonders beeindruckt mich, wie das Unternehmen mit Mut, Verantwortungsbewusstsein und Weitblick stets in die Zukunft investiert“, sagte Meyer bei seinem Rundgang. „Die Bereiche Produkt-Entwicklung und Beratung werden hier räumlich eng zusammengebracht.“ Die Entwicklung neuer Produkte und Software-Lösungen steht in der Geschäftsstelle St. Ingbert im Mittelpunkt. Besonders der Handel nimmt immer häufiger die Anwendungen und das Beratungsgeschäft in Anspruch. Die Bedeutung des saarländischen Standortes innerhalb der gesamten SAP-Strategie wächst daher stetig an.


„Der saarländische SAP-Standort ist ein Beispiel für eine tolle Gründer-Erfolgsgeschichte aus dem Saarland“, berichtete Ammar Alkassar. Was in den achtziger Jahren mit fünf Studenten als Softwarespezialisten „Dacos“ begann, wurde später von SAP übernommen und weiter ausgebaut. Heute zählen rund 800 Mitarbeiter zum Standort St. Ingbert.

„Der SAP-Standort ist eine Bereicherung für das Saarland und insbesondere für die Stadt St. Ingbert. Von hier aus werden in die ganze Welt Produkte verschickt und Beratungsleistungen an Unternehmen angeboten“, schloss sich Ulli Meyer dem Lob an. „Darauf können wir stolz sein.“ Erste Ideen für eine mögliche Zusammenarbeit standen ebenfalls im Raum, auch wenn sie erst noch ausreifen und geprüft werden müssen.