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St. Ingberter Dekan Sturm im Vorstand des Diözesanpasoralrats

Speyer/St Ingbert. Der St. Ingberter Dekan Andreas Sturm ist im neu konstituierten Diözesanpastoralrats des Bistums Speyer. Ein Gremium, das über Angelegenheiten berät, die sich auf das pastorale Wirken innerhalb des Bistums beziehen. red

Vor einigen Tagen hat sich der Diözesanpastoralrat im Bistum Speyer neu konstituiert. Bischof Karl-Heinz Wiesemann dankte den Mitgliedern des Pastoralrates für die Bereitschaft zum Engagement und wünschte sich durch einen lebendigen Austausch viele fruchtbare Impulse für die Diözese. Dies zeigte sich zum Beispiel in der Beratung eines Textentwurfes zur Leitung von Gottesdiensten durch ehrenamtlich Engagierte in der Diözese Speyer. Betont wird dabei die Bedeutung von Ehrenamtlichen bei der Feier von vielfältigen liturgischen Formen. Diese Leiter und Leiterinnen von Gottesdiensten benötigen für ihren Dienst neben der persönlichen Eignung und einer fachlichen Einführung auch eine Beauftragung. Dies gilt auch für die Feier des Sterbesegens, der nach dem neuen Seelsorgekonzept des Bistums "ein angemessenes religiöses Ritual für die Situation des nahenden Übergangs vom Leben zum Tod" sein soll. Die im Konzept "Gemeindepastoral 2015" angekündigte liturgische Handreichung zur Feier des Sterbesegens wird in den nächsten Monaten erscheinen.


Neben dem Vorsitzenden, Bischof Karl-Heinz Wiesemann, gehören zum Vorstand Dekan Andreas Sturm (St. Ingbert ), Diakon Johannes Hellenbrand (Neustadt), Katharina Rothenbacher-Dostert (Queidersbach), Christian Anstäth (Homburg) und Marius Wingerter (Geschäftsführer). Der Pastoralrat ist ein Beratungsgremium, das sich aus Laien und Geistlichen zusammensetzt, die aus unterschiedlichen pastoralen Wirkungsbereichen des Bistums stammen. Seine Aufgabe ist es, nach Vorgabe des "Codex des Kanonischen Rechts" Angelegenheiten zu prüfen, die sich auf das pastorale Wirken innerhalb des Bistums beziehen, darüber zu beraten und praktische Folgerungen vorzuschlagen.