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Ruhmeshalle für bekannte Athleten
St. Ingbert bekommt eine „Hall of Fame“ des Sports

St. Ingbert. Die „Biosphärenstadt“ ist längst über die Grenzen hinaus ein Begriff. Und auch die Reihe der bekannten Persönlichkeiten aus St. Ingbert ist nicht von der Hand zu weisen. Dazu zählen einige Sportler, die aus der Mittelstadt stammen oder hier leben und lebten.

So etwa der Fußbaltrainer Jupp Derwall, der Moderator Werner Zimmer oder der Rennfahrer Bernd Schneider. Für sie und viele andere soll nun soll nun eine „Hall of Fame“ des Sports errichtet werden – eine Ruhmeshalle.


Im Ausschuss für Kultur, Bildung und Soziales brachte die CDU-Stadtratsfraktion das Thema auf den Tisch. Eine Stätte der Erinnerung für Menschen, die durch Erfolg im Wettkampf und Einsatz für den Sport Geschichte geschrieben haben, soll geschaffen werden. Dazu gehören sowohl Athleten, Trainer als auch ehrenamtlich Tätige. Ein Anfang, dem sicher noch weitere Ausstellungen ehrenwerter Tätigkeitsfelder folgen könnten. Eine Jury wird über die Aufnahmekriterien und das Vorschlagsrecht bestimmen. Die Ausstellung an sich wird dann auf der Internetseite der Stadt präsentiert. Aber auch eine Visualisierung außerhalb der digitalen Welt soll geschaffen werden, wünscht sich die CDU-Fraktion. Zum Beispiel in der Stadtbücherei oder in der Baumwollspinnerei sowie als Wanderausstellung für Schulen und Vereine.

Diese Möglichkeiten werden nun geprüft, um einen geeigneten Platz ausfindig zu machen. Auf der Seite der Stadt werde die Umsetzung auf jeden Fall erfolgen, so Oberbürgermeister Hans Wagner (parteilos). Eine Jury wurde ins Auge gefasst. Vorgeschlagen sind der Oberbürgermeister, je ein Vertreter der Stadtratsfraktionen, die gleiche Anzahl Vertreter des Sportbundes, ein Vertreter der Presse sowie einer der Verwaltung. Im Gegensatz zur Sportlerehrung der Stadt, bei der Sportler für ihre Leistung im vergangenen Jahr gewürdigt werden, soll in der „Hall of Fame“ das Lebenswerk gewürdigt werden, so die CDU-Fraktion. Die Aufnahme beschränke sich also auf Personen, die ihre sportliche Laufbahn bereits beendet haben.