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Sportplatz ist in üblem Zustand

Der Ortsrat Rohrbach informierte sich bei einer Begehung über den Zustand des Sportplatzes. Foto: Cornelia Jung
Der Ortsrat Rohrbach informierte sich bei einer Begehung über den Zustand des Sportplatzes. Foto: Cornelia Jung FOTO: Cornelia Jung
Rohrbach. Ein großes Loch und viel Moos: Der Sportplatz an der Gemeinschaftsschule in Rohrbach ist in einem schlechten Zustand. Bei einem Vor-Ort-Termin sprach der Ortsrat über Möglichkeiten der Instandsetzung. Cornelia Jung

Sport und Bewegung sind wichtig, gerade für Kinder. Das wissen nicht nur Eltern, sondern auch Lehrer. Und weil das so ist, wird gerade in den Schulen großer Wert darauf gelegt, dass die Schüler ihrem Bewegungsdrang in den Pausen, im Sportunterricht oder auch in den Vereinen nachgehen.

Dies sollte unter optimalen Bedingungen geschehen. Doch davon ist beispielsweise die Gemeinschaftsschule in Rohrbach in der Sportplatzstraße weit entfernt. Denn der Namensgeber der Straße ist derzeit alles andere als ein Vorzeige-Sportplatz. Davon konnte sich der Ortsrat Rohrbach bei einem Vor-Ort-Termin am Dienstag überzeugen. Auch Gerhard Mörsch, der beim Kreis für Umwelt, Bildung und Bauen zuständige Dezernent, war gekommen, um sich von Ortsvorsteher Roland Weber und Schulleiterin Susanne Fritz die Probleme erläutern zu lassen.

Die Beschichtung des Anlaufs vor der Sprunggrube weist ein großes Loch auf und dient damit immer wieder als Stolperfalle, die Tartanbahn ist "fertig", wie Mörsch zugeben musste. Das Oval, ein ehemaliger Hartplatz, ist mittlerweile begrünt, wenn auch ohne Zutun. Unkraut und Moos prägen das Bild. Wie Weber sagte, wurden Mitte der 90er Jahre des vergangenen Jahrhunderts dort rund 200 000 Mark für eine "schöne Sportanlage" investiert. Davon ist nicht mehr viel zu sehen. "Wird der Sportplatz überhaupt genutzt?", wollte Mörsch wissen. Sobald die Kinder Pause haben und es trocken ist, seien die Schüler auf dem Platz, versicherte Susanne Fritz. Und wie zur Bestätigung verteilte Hans Jürgen Sträßer, stellvertretender Vorsitzender von Special Olympics Saarland, Flyer, in denen für einen "Special Run" am Samstag, 9. Mai, geworben wird, der ebendiesen Sportplatz als Ausgangspunkt und Austragungsort gewählt hat.

In den Platz, der kaum mehr als Sportplatz genutzt werden kann, "muss investiert werden", so der Ortsvorsteher. Mörsch stellte die Frage nach dem Engagement der Stadt, denn nur der Kreis allein könne das nicht stemmen. Arbeitsteilung ist hier das Stichwort. Größere Investitionen sind laut Stadtverwaltung nicht möglich. Mörsch ist pragmatisch und machte Vorschläge, um die Schäden mit wenig finanziellem Aufwand zu beseitigen. Die Oberfläche des Anlaufs vom Weitsprung würde abgefräst und erneuert, auf dem ehemaligen Hartplatz könnte Grassamen ausgebracht werden. Problem sei nicht das Pflegegerät, um den Platz in Schuss zu halten, sondern das Personal. Wenn sich die Stadt bereit erklärte, die Rasenpflege zu übernehmen, könnte der Kreis die Spezialpflege übernehmen. Mit der Anlage im Wallerfeld in St. Ingbert habe man als Kreis in dieser Hinsicht gute Erfahrungen gemacht.

Auch wenn es noch keinen Hilferuf aus Rohrbach an den Kreis bezüglich des Sportplatzes gegeben habe, sah Mörsch dort Handlungsbedarf gegeben.