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Conatinerstandort
SPD sieht Verhältnisse wie „bei Hempels unnerm Sofa“

In der Josefstaler Straßen sollte es eigentlich weniger Container geben, stattdessen kam einer hinzu.
In der Josefstaler Straßen sollte es eigentlich weniger Container geben, stattdessen kam einer hinzu. FOTO: Mathilde Thiel/SPD / Mathilde Thiel
St. Ingbert. Weiter Ärger um Container in der Josefstaler Straße red

(red) „Langsam aber sicher nähern wir uns Absurdistan“, meint Siegfried Thiel, der Fraktionsvorsitzende der SPD im Ortsrat St. Ingbert-Mitte. Seine Äußerung bezieht sich auf das Wohnumfeld der beiden städtischen Wohnhäuser „Josefstaler Straße 187 und 189“, mit denen sich auf Antrag der SPD der Ortsrat in seiner jüngsten Sitzung befasst hatte (wir berichteten). Dort versuchte laut Thiel zunächst eine Mitarbeiterin der Verwaltung den Ortsratsmitgliedern weiszumachen, die Stadt sehe keine Möglichkeit, die Freiflächen um die Gebäude umzugestalten. Sie sei durch Verträge mit den Mietern gebunden. Demnach hätten die Mieter einen einklagbaren Anspruch darauf, dass es bei dem jetzigen unordentlichen Zustand mit den verrosteten Gestängen für Wäscheleinen verbleibt. Das Parken auf den Flächen werde zugelassen, damit die Kinder weiterhin darauf verwiesen seien, auf den ungepflegten schmalen Flächen vor den Häusern Ball zu spielen. „Dann können sie auch öfter an die Wand schießen und mit dafür sorgen, dass der Zustand der Fassade, wie er vor dem Neuanstrich bestand, möglichst bald wieder hergestellt wird“, so Thiel.


Dem Ortsrat sei es dennoch gelungen, eine von der Vertreterin der Stadtverwaltung akzeptierte Möglichkeit zur Verbesserung des Wohnumfeldes der beiden Gebäude zu beschließen. Danach sollte die Anzahl der auf dem Grundstück aufstehenden Container von sechs auf vier reduziert werden. Die verbleibenden vier sollten in neuer Anordnung aufgestellt – und zur Straße hin ein besseres Bild abgeben. Die Verwaltung reagierte prompt. Sie stellte einen siebten Container dazu.