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Solarenergie statt Windkraftanlagen

klimaschutz Solarenergie statt Windkraftanlagen Zu „Klimamanager setzt auf Wind“ vom 29./30.

Juni:

Entgegen der Behauptung von Herrn Dr. Krämer sind die Belange des Vogelschutzes keineswegs "abgearbeitet". Die Windkraftpläne der Stadt Blieskastel befinden sich bekanntermaßen erst auf Flächennutzungsplanebene und auf dieser Ebene stehen bei weitem noch nicht alle Daten windkraftrelevanter Arten zur Verfügung. Erst im Rahmen der Genehmigungsverfahren werden die entscheidenden Daten an den konkreten Standorten ermittelt. Selbstverständlich muss gerade in Biosphärenregionen der Ausbau regenerativer Energien vorangetrieben werden, dieser sollte jedoch natur- und kulturraumverträglich erfolgen. Im Bliesgau bietet sich deshalb vor allem die nachhaltige Nutzung der Biomasse und Solarenergie an. Die geplante Windenergienutzung mit ihren gigantischen Industrieanlagen ist in der ökologisch sensiblen, durch bäuerliche Bewirtschaftung geprägten Bliesgaulandschaft fehl am Platze. Wenn der Klimaschutzmanager nun zu den vier geplanten Windparkstandorten der Stadt Blieskastel noch weitere Flächen einfordert, dann wird deutlich, dass das Modellprojekt "100 Prozent Klimaschutz" seine Ziele nur mittels einer massiven "Verspargelung" des Bliesgaus erreichen kann. Natur-, Arten- und Landschaftsschutz sind mit derartigen Bestrebungen kaum vereinbar. Eine grüne Landesumweltpolitik hat diese Entwicklung erst möglich gemacht. Es bleibt zu hoffen, dass die derzeitige Landesregierung verfehlte klimaschutzpolitische Weichenstellungen der Jamaika-Koalition korrigieren, und den Bliesgau als Ausschlussgebiet für die industrielle Windenergienutzung vorgeben wird.

Kerstin Moschel-Haenle, Blieskastel