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Silbermedaillen für politisches und ehrenamtliches Engagement

Im Beisein von Landrat Clemens Lindemann (links) zeichnete Staatssekretär Georg Jungmann (rechts) die sechs Kommunalpolitiker Karl-Heinz Härdter, Clemens Schindler, Dieter Knicker, Karin Lück, Rainer Lagall und Gerhard Niederländer (von links) mit der Freiherr-vom-Stein-Medaille aus. Foto: Bernhard Reichhart
Im Beisein von Landrat Clemens Lindemann (links) zeichnete Staatssekretär Georg Jungmann (rechts) die sechs Kommunalpolitiker Karl-Heinz Härdter, Clemens Schindler, Dieter Knicker, Karin Lück, Rainer Lagall und Gerhard Niederländer (von links) mit der Freiherr-vom-Stein-Medaille aus. Foto: Bernhard Reichhart
Saarpfalz-Kreis. Sie haben sich große Verdienste um die kommunale Selbstverwaltung erworben und durch ihr langjähriges Engagement sowohl im kommunalpolitischen als auch im gesellschaftlichen Bereich dazu beigetragen, dass das Gemeinwesen lebenswert ist

Saarpfalz-Kreis. Sie haben sich große Verdienste um die kommunale Selbstverwaltung erworben und durch ihr langjähriges Engagement sowohl im kommunalpolitischen als auch im gesellschaftlichen Bereich dazu beigetragen, dass das Gemeinwesen lebenswert ist. In einer Feierstunde beim Saarpfalz-Kreis im Landratsamt in Homburg zeichnete Georg Jungmann, Staatssekretär im saarländischen Ministerium für Inneres und Sport, im Beisein von Landrat Clemens Lindemann die sechs Kommunalpolitiker Karl-Heinz Härdter (St. Ingbert), Dieter Knicker (Homburg), Rainer Lagall (Gersheim), Clemens Schindler, Karin Lück und Gerhard Niederländer (alle Mandelbachtal) mit der Freiherr-vom-Stein-Medaille aus.


Überreicht wurden eine eigens hierfür gestalteten Silbermedaille nebst einer Urkunde sowie eine kleine Anstecknadel. Landrat Clemens Lindemann lobte das Engagement der sechs Politiker, die durch ihre Arbeit und ihr ehrenamtliches Engagement "Vorbilder für die Gesellschaft" seien. Jungmann bezeichnete die sechs Politiker als Personen, die "eben mehr getan haben als notwendig war". Sie hätten sich über viele Jahre in ihrer Kommune, in ihrem Ort weit über das gewöhnliche Maß hinaus eingebracht und sich außerordentliche Verdienste erworben. "Sie haben mehr als ihr Amt ausgeübt, sie haben ihr gesamtes Herz eingebracht", würdigte der Staatssekretär, "Die Geehrten sind Vorbilder".

Die Auszeichnung habe zwei wesentliche Merkmale, so Jungmann: "Sie ist Ehre und Anerkennung zugleich." Sie verdeutliche, dass ehrenamtliches Engagement einen hohen Stellenwert habe. Gerade auf kommunaler Ebene könne sich jeder einbringen, um die Dörfer, Städte und Gemeinden weiter zu entwickeln oder auf die neuen Bedürfnisse des demographischen Wandels einzustellen.



"Wir brauchen die Initiativen, den Mut und die Tatkraft jedes Einzelnen, um den kommenden Herausforderungen gewachsen zu sein." re