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Jugend debattiert
Schüler debattierten am Leibniz-Gymnasium

Die vier Sieger des Regionalentscheids: (von links) Clara Schug und Nina Emmrich, Klasse 11, vom Gymnasium Johanneum in Homburg, Robert Grundhever, Klasse 8 vom Leibniz-Gymnasium St Ingbert, und Marie Schmidt, Klasse 9, vom Gymnasium am Krebsberg, Neunkirchen.
Die vier Sieger des Regionalentscheids: (von links) Clara Schug und Nina Emmrich, Klasse 11, vom Gymnasium Johanneum in Homburg, Robert Grundhever, Klasse 8 vom Leibniz-Gymnasium St Ingbert, und Marie Schmidt, Klasse 9, vom Gymnasium am Krebsberg, Neunkirchen. FOTO: David Thies
St. Ingbert. In Zeiten, in denen junge Menschen in erster Linie über moderne Medien kommunizieren und in deren Anonymität nicht selten alle Regeln des respektvollen Umgangs miteinander vergessen, kann man einen Wettbewerb wie „Jugend debattiert“ nicht hoch genug einschätzen. Denn hier diskutieren die Teilnehmer zwar kontrovers, müssen sich aber an strenge Verfahrensregeln halten. Wie das dann praktisch aussieht, konnte am Leibniz-Gymnasium St Ingert erleben, denn die Schule war in diesem Jahr zum ersten Mal Austragungsort des Regionalwettbewerbs. An dieser Runde nehmen die Sieger der Schulfinale der Sekundarstufen I (Kl. 8-9) und II (Kl. 10-12) der teilnehmenden Schulen im Saarpfalz-Kreis teil. In diesem Jahr waren das die beiden Homburger Gymnasien Johanneum und das Saar-Pfalz-Gymnasium, das Gymnasium am Krebsberg in Neunkirchen und das Leibniz-Gymnasium St Ingbert. In je vier Qualifikationsrunden in Sek I und II werden die Finalisten ermittelt, dann werden zwei Finalrunden durchgeführt, an deren Ende schließlich die besten vier Schüler feststehen. red

In Zeiten, in denen junge Menschen ausgiebig über moderne Medien kommunizieren, in deren Anonymität häufig die Regeln des respektvollen Umgangs miteinander vergessen werden, versucht der Wettbewerb „Jugend debattiert“ einen anderen Weg. Hier diskutieren die Teilnehmer zwar kontrovers, müssen sich aber an strenge Verfahrensregeln halten. Wie das praktisch aussieht, konnten Schüler am Leibniz-Gymnasium St. Ingbert erleben, denn die Schule war in diesem Jahr zum ersten Mal Austragungsort des Regionalwettbewerbs. An dieser Runde nahmen die Sieger der Schulfinale der Sekundarstufen I (Klasse 8 bis 9) und II (Klasse 10 bis 12) der teilnehmenden Schulen im Saarpfalz-Kreis teil. In diesem Jahr waren das die beiden Homburger Gymnasien Johanneum und das Saar-Pfalz-Gymnasium, das Gymnasium am Krebsberg in Neunkirchen und das Leibniz-Gymnasium St. Ingbert. In je vier Qualifikationsrunden in Sek I und II werden die Finalisten ermittelt, dann werden zwei Finalrunden durchgeführt, an deren Ende schließlich die besten vier Schüler feststehen.


Die Teilnehmer bekommen alle Themen etwa eine Woche vordem Wettbewerb und bereiten sich vor. Ob sie pro oder contra argumentieren, erfahren sie aber erst 30 Minuten vor Beginn der Debatte. Ein Thema war etwa Sonntagsöffnungszeiten von Geschäften.

Das Leibniz-Gymnasium schickte Robert Grundhever, Johannes Rohe, Lars Brecht (Klasse 8), Eva Donner und Luca Dakhil (Klasse11) sowie Robert Grundhever ins Rennen. Letzterer gehörte mit Marie Schmidt (Gymnasium am Krebsberg, Klasse 9) auch zu den Siegern in der Sekundarstufe I. Clara Schug und Nina Emmrich (beide Klasse 11, beide vom Gymnasium Johanneum) entschieden die Debatten in der Sekundarstufe II für sich.

Die Sieger nehmen in der nächsten Runde am Landesentscheid in Saarbrücken teil. Den dortigen Siegern winkt dann die Teilnahme am Bundesfinale in Berlin, das in Schloss Bellevue, dem Amtssitz des Bundespräsidenten, stattfindet.