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Fußball
Schiedsrichter bricht Spiel in Einöd-Ingweiler ab

BEBELSHEIM. In der Fußball-Landesliga Ost ist es am vergangenen Samstag in der Partie zwischen der Spvgg. Einöd-Ingweiler und der SVG Bebelsheim-Wittersheim bereits zum zweiten Mal in dieser Saison zu einem Spielabbruch gekommen. Vor einem Monat war dies bereits im Spiel zwischen dem SV Hellas Bildstock und dem SV St. Ingbert passiert. Nach einer Stunde war es am Spielfeldrand zu einem Zwischenfall gekommen. Die Begegnung wurde dann vom Sportgericht für Bildstock gewertet. Seinerzeit stand es 5:1 für die Hellas. Von Stefan Holzhauser

In der Fußball-Landesliga Ost ist es am vergangenen Samstag in der Partie zwischen der Spvgg. Einöd-Ingweiler und der SVG Bebelsheim-Wittersheim bereits zum zweiten Mal in dieser Saison zu einem Spielabbruch gekommen. Vor einem Monat war dies bereits im Spiel zwischen dem SV Hellas Bildstock und dem SV St. Ingbert passiert. Nach einer Stunde war es am Spielfeldrand zu einem Zwischenfall gekommen. Die Begegnung wurde dann vom Sportgericht für Bildstock gewertet. Seinerzeit stand es 5:1 für die Hellas.


Am Samstag erfolgte der Spielabbruch beim Stand von 0:0 zur Pause. „Das Spiel war von Beginn an von intensiven Zweikämpfen geprägt. Die Gäste haben eine recht harte Gangart an den Tag gelegt. Der Schiedsrichter hat gleich zu Beginn einige Gelbe Karten verteilt“, meinte Einöds Spielausschuss-Vorsitzender Martin Groh. Dennoch sei die Partie immer ruppiger geworden, was auch bei den Zuschauern für gereizte Stimmung gesorgt hätte. Der Schiedsrichter hätte dann zur Pause erklärt, dass er sich bedroht fühle und nach einer telefonischen Rücksprache mit seinem Obmann die Partie abgebrochen.

„Wir wissen nicht, warum das Spiel nicht fortgeführt wurde“, meinte SVG-Spielertrainer Arif Karaoglan. Man hätte den gleichen Schiedsrichter bereits gegen Genclerbirligi gehabt. Auch da er sei er unsicher aufgetreten, ohne dass es zu Vorfällen kam. „Klar, wir sind aggressiv in die Zweikämpfe hineingegangen – aber nicht brutal. Der Schiedsrichter hatte das Spiel nicht unter Kontrolle. Aus meiner Sicht hat es dann eine Tätlichkeit gegen einen unserer Spieler gegeben. Wir haben die Rote Karte verlangt. Er wollte sie dann aus meiner Sicht aus der Brusttasche holen, merkte aber, dass er gar keine Rote Karte hat. Es gab keinerlei Tätlichkeiten gegenüber dem Schiedsrichter“, schilderte Karaoglan seine Sicht auf die Dinge. Zu Ende gespielt wurde am Sonntag in zwei weiteren Partien. Der SV Kirrberg schlug die SG Blickweiler-Breitfurt mit 2:1 und der SV Schwarzenbach den SC Blieskastel-Lautzkirchen mit 4:2.