| 20:31 Uhr

Schenker-Ansiedlung
Schenker verhandelt mit Privaten über Flächen in St. Ingbert

Staatssekretär für Finanzen und CIO des Saarlandes
Staatssekretär für Finanzen und CIO des Saarlandes FOTO: Lutz Markus / Lutz;Markus
St. Ingbert. Ortsvorsteher Ulli Meyer spricht sich gegen eine Ansiedlung der Spedition Schenker in St. Ingbert aus: „Eine Ansiedlung der Spedition Schenker in St. Ingbert frisst dringend benötigte Gewerbeflächen der Stadt und bringt Verkehrslärm für St. Ingbert, Blieskastel und Mandelbachtal.“ Zum einen habe St. Ingbert zu wenig freie Gewerbeflächen. Eine Ansiedlung von Schenker benötige sehr viel Gewerbefläche bei wenig neuen Arbeitsplätzen. Sie verhindere damit die Ansiedlung mittelständischer Gewerbe- und Handwerksbetriebe oder Informatikunternehmen, die viel mehr qualitativ hochwertige Arbeitsplätze für St. Ingberter brächten, so Meyer.

Ortsvorsteher Ulli Meyer spricht sich gegen eine Ansiedlung der Spedition Schenker in St. Ingbert aus: „Eine Ansiedlung der Spedition Schenker in St. Ingbert frisst dringend benötigte Gewerbeflächen der Stadt und bringt Verkehrslärm für St. Ingbert, Blieskastel und Mandelbachtal.“ Zum einen habe St. Ingbert zu wenig freie Gewerbeflächen. Eine Ansiedlung von Schenker benötige sehr viel Gewerbefläche bei wenig neuen Arbeitsplätzen. Sie verhindere damit die Ansiedlung mittelständischer Gewerbe- und Handwerksbetriebe oder Informatikunternehmen, die viel mehr qualitativ hochwertige Arbeitsplätze für St. Ingberter brächten, so Meyer.


Zusätzlich bedeuteten die Schenker-Lkw für St. Ingbert, Blieskastel und Mandelbachtal durch „Mautsparer“ erheblichen Lärm und Abgase. Zufahrtsstraßen würden durch den Schwerlastverkehr beschädigt. Meyer bittet daher die städtischen Gremien in St. Ingbert, keine städtischen Grundstücke an Schenker zu verkaufen und bauplanungsrechtlich weitere Logistikunternehmen auszuschließen.

Dass die Stadt St. Ingbert ein Grundstück an DB Schenker verkauft, scheint aber momentan ohnehin ausgeschlossen – alleine mangels passender Flächen. Dennoch ist St. Ingbert als Standort für einen sogenannten Hub des Logistikers weiter ein Thema. Wie Stadtpressesprecher Peter Gaschott auf Nachfrage der SZ erklärte, sei der Stadtverwaltung bekannt, dass Schenker derzeit mit privaten Grundstücksbesitzern in St. Ingbert Verhandlungen über einen Grundstückskauf führe. Die Stadt selbst verfüge aber nicht über eine zusammenhängende Gewerbefläche, die den Ansprüchen des Logistik-Unternehmens entspreche, betonte Gaschott.



Als DB Schenker Ende vergangenen Jahres seine Pläne für die Ansiedlung eines Güterumschlagplatzes im Gewerbegebiet am Flughafen in Ensheim öffentlich angekündigte, war von 30 000 bis 40 000 Quadratmeter Fläche die Rede, welche die Logistik-Firma nach eigenen Angaben für eine Ansiedlung benötige. Nach anhaltender öffentlicher Kritik an den Plänen, die DB-Schenker-Niederlassung von Güdingen in das Gewerbegebiet in Ensheim zu verlagern (wir berichteten mehrfach), hatte Niederlassungsleiter Peter Maas angekündigt, man prüfe auch eine Umsiedlung nach St. Ingbert.

(schet)