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Fußball
Rubeck kommt in die Verbandsliga

BALLWEILER. Ex-Trainer des FC Homburg übernimmt kommende Saison das Amt bei der SG Ballweiler-Wecklingen-Wolfersheim. Von Stefan Holzhauser

Der in Sachen Regional- und Oberliga erfahrene Peter Rubeck wird in der kommenden Saison den Fußball-Verbandsligisten SG Ballweiler-Wecklingen-Wolfersheim trainieren. Er war zuletzt bis in den Herbst hinein beim Oberligisten FSV Salmrohr tätig gewesen. Bis zum Saisonende wird der 56-Jährige gemeinsam mit David Paulus den aktuellen Tabellenvierten der A-Klasse Kusel-Kaiserslautern, die SG Bruchmühlbach-Miesau, coachen. Anschließend kommt er nicht alleine zur SG. Neuer Co-Trainer des Verbandsligisten wird Sebastian Kleer vom Oberligisten FV Eppelborn. Der 34-Jährige agiert dann im Defensivbereich als Spielertrainer.


Rubeck trainierte zuletzt den FSV Salmrohr in der Oberliga, zuvor den FC Homburg, Eintracht Trier. „Ich bin jetzt 56 Jahre“, sagt Rubeck. „Ich brauche nicht mehr in der Weltgeschichte rum zu fahren, nur um Ober- oder Regionalliga zu trainieren.“ Rubeck lebt in Gersheim. Also direkt um die Ecke: „Ich finde, der Verein ist gut aufgestellt und hat auch bereits eine gute Mannschaft da stehen“, sagt Rubeck. Sein Ziel: „Irgenwann sicher die Saarlandliga“, sagt er. „Für uns stellt diese Lösung eine gesunde Mischung zwischen einem erfahrenen Trainer und einem Spielertrainer dar. Beide brennen darauf, hier loslegen zu können“, erklärt der SG-Vorsitzende Dieter Rebmann. Er ergänzt: „Die Trennung von den beiden bisherigen Spielertrainern Sascha und Marco Meyer nach dieser Runde erfolgt im gegenseitigem Einvernehmen. Wir verstehen uns weiterhin sehr gut, doch nach fünf Jahren wollten beide Seiten einmal etwas Neues machen. Beide wollen sich hier mit dem bestmöglichen Ergebnis verabschieden. Sie haben uns zwei Mal in die Relegation geführt und wir waren auch ansonsten immer vorne mit dabei.“

Marco Meyer bestätigte im Gespräch mit der SZ die Trennung in beidseitigem Einvernehmen. „Die sportliche Zukunft von Sascha und mir ist derzeit noch offen. Es ist noch nicht geklärt, ob wir wieder direkt ein anderes Traineramt übernehmen. Wenn ja, gibt es noch keinen neuen Verein zu verkünden. Alles ist noch offen“, meint Marco Meyer. Sein Bruder und er wollen sich bis zum Saisonende noch einmal voll ins Zeug legen, um mit ihrer jetzigen Mannschaft einen erfolgreichen Abschluss feiern zu können. „Wenn du zur Winterpause nur sechs Punkte hinter dem Führungs-Duo zurückliegst und gegenüber dem Tabellenzweiten SV Rohrbach ein Spiel weniger hast, ist das mit Sicherheit keine schlechte Ausgangslage. Wir wollen so lange wie möglich oben dranbleiben“, betont Marco Meyer. Auch Rebmann hofft auf einen erfolgreichen Abschied des Spielertrainer-Duos. „Ganz wichtig wird dabei sein, endlich auf dem Kunstrasen in Ballweiler die ersten Saisonsiege einzufahren. In Wolfersheim ist uns das ja bereits gelungen“, meint der Vorsitzende. Seit dieser Runde trägt die SG-Erste ihre Heimpartien abwechselnd in Ballweiler und Wolfersheim aus. In der Heimtabelle ist die SG mit zwölf Punkten nur Elfter, in der Auswärtsbilanz liegt man dagegen mit 15 Zählern auf Rang zwei. „Dass es in Wolfersheim besser als in Ballweiler läuft, ist Zufall. Wir werden auch wieder in Ballweiler unsere Spiele gewinnen“, ist sich Rebmann sicher.