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Fußball-Landesliga Ost
Rentrisch stemmt sich gegen den Abstieg

RENTRISCH. (sho) Den Landesliga-Fußballern des TuS Rentrisch droht der zweite Abstieg in Serie. In der vergangenen Saison hatte es in der Verbandsliga Nordost mit 17 Punkten den vorletzten Tabellenplatz gegeben, was nicht zum Klassenverbleib ausreichte. Und nun sieht es für die Rentrischer auch in der Landesliga Ost alles andere als gut aus. Die Elf von Trainer Tim Kreutzberger hat in der aktuellen Saison mit erst 14 Zählern in der Landesliga die Rote Laterne inne. Und erschwerend kommt hinzu, dass es in dieser Klasse im ungünstigsten Fall gleich vier Absteiger geben kann. Der Rentrischer Rückstand auf den sicheren ersten Nichtabstiegsplatz zwölf beträgt dabei bereits zehn Punkte. Von Stefan Holzhauser

An diesem Sonntag empfängt die Kreutzberger-Elf um 15 Uhr in einem Kreis-Derby die auf Rang neun platzierte SG Blickweiler-Breitfurt. Das Hinspiel hatten die Rentrischer mit 0:3 verloren. „Für uns ist es nach sechs Auswärtsspielen in Folge endlich noch einmal ein Heimspiel. In der Hinrunde waren wir gegen die SG chancenlos. Allerdings ist zu Hause immer etwas für uns möglich“, sagt Kreutzberger. Er hofft auf ein Spiel auf Augenhöhe und auf endlich mehr Glück.


Das Verletzungspech zieht sich wie ein roter Faden durch die gesamte Saison. Kreutzberger selbst hatte sich bereits im Verlauf der Vorrunde am Meniskus verletzt und war operiert worden. „Ich habe nun einen erneuten Riss im Meniskus und muss erneut unters Messer. Dieses Mal ist der Riss an einer anderen Stelle. Es kann sich auch niemand erklären, woher das jetzt kommt. Ich muss mir irgendwie nach der letzten OP noch einmal das Knie verdreht haben – obwohl ich weder Sport noch sonst etwas gemacht habe“, sagt Kreutzberger.

Auch viele weitere Spieler sind derzeit verletzt oder angeschlagen. „In der Hinrunde waren Marco Neu, Tom Lechleiter, Felix Hager und ich ausgefallen. In den letzten Spielen ist das Lazarett noch größer geworden. Wir Vier fallen immer noch aus“, meint der Trainer. Außerdem habe sich Jonathan Fuss das Syndesmoseband gerissen. Lucas Karp und Jonas May laborieren an Muskelfaserrissen. „Außerdem hat sich mein wichtigster Spieler, die Leitfigur Niklas Resch, sehr schwer das Knie verdreht. Ähnlich sieht es bei Schlussmann Johannes Tabellion aus“, berichtet Kreutzberger. Auch Timo Schmidt und Heiko Hussain laborieren an Knieverletzungen. Trotz dieser Personalmisere sei Aufgeben keine Option. Kreutzberger geht mit gutem Beispiel voran und bleibt unabhängig von der Klassenzugehörigkeit auch in der nächsten Saison Trainer in Rentrisch.