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Reichen die Krippenplätze?

St. Ingbert. Das Thema Krippenplätze und Kindertagesstätten ist sowohl im St. Ingberter Stadtrat als auch in den Medien ein Dauerbrenner. Hintergrund ist der ab 1. August diesen Jahres bestehende Rechtsanspruch für Eltern auf einen Betreuungsplatz für Kinder ab dem vollendeten ersten bis zum vollendeten dritten Lebensjahr (Kinderförderungsgesetz)

St. Ingbert. Das Thema Krippenplätze und Kindertagesstätten ist sowohl im St. Ingberter Stadtrat als auch in den Medien ein Dauerbrenner. Hintergrund ist der ab 1. August diesen Jahres bestehende Rechtsanspruch für Eltern auf einen Betreuungsplatz für Kinder ab dem vollendeten ersten bis zum vollendeten dritten Lebensjahr (Kinderförderungsgesetz). Das verpflichtet die Kommunen, für 35 Prozent der unter Dreijährigen einen Krippenplatz vorzuhalten. Der Bedarf soll nach neuesten Schätzungen aber höher sein - auch in St. Ingbert. Wie viele Plätze fehlen, ist nicht genau zu ermitteln. Denn etliche Eltern lassen sich bei verschiedenen Einrichtungen auf die Wartelisten setzen und nicht mehr streichen, wenn sie einen Platz gefunden haben.



Freie Träger wollen helfen

Die CDU bemühe sich um mehr Krippenplätze, so die Partei in einer Pressemitteilung. Auch freie Träger wie die Kindertagesstätte Sonnenblume in Hassel, Louise Scheppler oder St. Hildegard in St. Ingbert bieten an zu helfen. Doch das scheitert teilweise an der Finanzierung.Deshalb lädt der CDU-Stadtverband zu einer Informationsveranstaltung am morgigen Dienstag um 18.30 Uhr in das Pfarrheim St. Hildegard, Gabelsbergerstraße, ein. Als Ansprechpartner stehen zur Verfügung: Martina Muscalla, Sachbearbeiterin im Ministerium für Bildung und Kultur (angefragt), Erich Körner (Pfarrei St. Hildegard, Freier Träger), sowie Markus Hauck und Christa Strobel von der CDU-Stadtratsfraktion. Die Moderation übernimmt der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Pascal Rambaud. red