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Literaturforum
Rebellion und Beschaulichkeit

Lothar Quinkenstein liest in St. Ingbert.
Lothar Quinkenstein liest in St. Ingbert. FOTO: Röhrig Universitätsverlag GmbH / ADAM CZERNENKO
St. Ingbert. In der Stadtbücherei St. Ingbert liest Lothar Quinkenstein aus den „Deckelmachern“. red

Am morgigen Mittwoch, 18. April, findet in der Stadtbücherei St. Ingbert, Kaiserstr. 71, eine Lesung des St. Ingberter Literaturforums mit Lothar Quinkenstein statt.


Lothar Quinkenstein wurde 1967 in Bayreuth geboren und wuchs im Saarland auf. Er studierte Germanistik und Ethnologie in Freiburg im Breisgau. Von 1994 bis 2011 lebte er in Polen und seit 2011 wohnt er in Berlin. Quinkenstein ist als Literaturwissenschaftler, Schriftsteller und Übersetzer aus dem Polnischen tätig. 2017 wurde er für seine Verdienste auf dem Gebiet des deutsch-polnischen Kulturaustauschs mit dem Jablonowski-Preis ausgezeichnet. Außerdem erhielt er den Lyrik-Preis der Zeitschrift Spiegelungen für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas.

An diesem Abend liest Lothar Quinkenstein in der Stadtbücherei aus seinem Buch „Die Deckelmacher: ein Bilderbogen“. Es spielt Ende der 1980er Jahre zum Ende der Schulzeit. Die Heranwachsenden ächzen unterm Joch des Alltags, und wäre nicht die Kneipe, in der die großen Fragen diskutiert werden, man wüsste nicht, wohin mit all den Utopien. Lothar Quinkenstein zeichnet mit seinem „Bilderbogen“ einen Mikrokosmos, in dem sich Rebellion und Beschaulichkeit auf kuriose Weise miteinander versöhnen, um das tiefere Anliegen zünden zu lassen: Do your own thing. Die Lesung findet im Rahmen von „erLesen – Literaturtage im Saarland“ statt. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr.



Der Eintritt ist frei.