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Rainer Freyer trifft mit Saarland-Buch auf viele Interessierte

Rainer Freyer (links) zusammen mit dem ersten Vorsitzenden der Rohrbacher Heimatfreunde, Kurt Wachall. Foto: Walter Jacob
Rainer Freyer (links) zusammen mit dem ersten Vorsitzenden der Rohrbacher Heimatfreunde, Kurt Wachall. Foto: Walter Jacob FOTO: Walter Jacob
Rohrbach. . Eine große Anzahl von Zuhörern konnte der erste Vorsitzende der Rohrbacher Heimatfreunde, Kurt Wachall, zu einer Buchvorstellung über die Zeit im Saarland von 1945 bis 1959 begrüßen. Referent des Abends war der bekannte Heimatforscher Rainer Freyer, der mit einer Diaschau die "alten" Zeiten noch einmal Revue passieren lies. bea

Die gezeigten Bilder sind seinem sehr gut gemachten und erfolgreichen Buch "Saar-Nostalgie" entnommen.

Da viele Zuhörer die damalige Zeit noch in persönlicher Erinnerung haben, war es besonders interessant, noch einmal das eine oder andere Ereignis auf der großen Leinwand zu sehen und entsprechend zu kommentieren. Es wurde unter anderem das Saarlandwappen und die Saarlandfahne gezeigt und Fotos der Postautos, die in grüner Farbe lackiert waren. Der Einmarsch amerikanischer Soldaten 1945 in das zerstörte Saarbrücken war ebenso zu sehen wie die Studios von Radio Saarbrücken in der Wartburg.

1952 war das Saarland mit einer eigenen Olympia-Mannschaft in Helsinki vertreten, ebenso international mit einer eigener Fußballmannschaft. Bei den gegen Ende der Veranstaltung vorgeführten Tondokumenten war unter anderem die Saarhymne, die alten Pausenzeichen oder der Beginn der Sendung "Stimme des Tages" von Radio Saarbrücken zu hören. Unter großem Beifall bedankte sich Kurt Wachall für diese ansprechende Stunde über vergangene Zeiten im Saarland und bezeichnete Rainer Freyer als den "Nostalgie-Papst" des Saarlandes.