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Volleyball
Limbacher Volleyballer im Pokalendspiel in Rohrbach

ROHRBACH. Am Sonntag wird in Rohrbach gepritscht und gebaggert. Dann werden in der Rohrbachhalle die Endspiele im Volleyball-Saarlandpokal ausgetragen. Die Ausrichtung wurde vom Saarländischen Volleyballverband dem TV 66 Rohrbach übertragen. Von Stefan Holzhauser

Und wie gewohnt kommt es dabei zu einem Duell zwischen David und Goliath. So gilt der Titelverteidiger TV Bliesen aus der 3. Liga im Herren-Finale um 14 Uhr gegen den Oberligisten TV Limbach als haushoher Favorit. Für die Limbacher ist es so etwas wie das Spiel des Jahres.


Der TV Limbach tritt am Sonntag mit einem Spieler an, der aus Bliesen den Weg in den Kirkeler Gemeindeteil gefunden hat. Allerdings war der neue Limbacher Libero Martin Beck zuvor für den TV Bliesen II aktiv. Insgesamt können die Limbacher auf vier Neuzugänge zurückgreifen. Mittelangreifer Malte Neuesüß und Außenangreifer Oliver Spriess trugen zuvor das Enkenbacher Trikot. Außerdem freut sich noch TVL-Spielertrainer Christian Skrotzki über die Verpflichtung von Niklas Wolf vom Verbandsligisten SVK Zweibrücken. In einem Vorbereitungsturnier in Quierschied standen die Limbacher im Finale und verloren gegen den luxemburgischen Erstligisten Esch nur knapp. „Wir sehen uns gegen Bliesen als krassen Außenseiter. Natürlich sind wir sehr stolz darauf, dass wir es überhaupt ins Endspiel geschafft haben. Für viele meiner Spieler ist es das erste Mal, vor so einer großen Kulisse anzutreten“, betont Skrotzki. Es gehe darum, wertvolle Erfahrungen zu sammeln und sich für das folgende Oberliga-Spiel gegen den Regionalliga-Absteiger ASV Landau einzuspielen. Man setzte auf die Unterstützung der treuen Fans.

Weitaus spannender wird es vermutlich um 16.30 Uhr im Damen-Finale zwischen dem Drittliga-Aufsteiger SSC Freisen und dem Regionalliga-Neuling VSG Saarlouis zugehen. Titelverteidiger TV Holz war im Viertelfinale an Freisen gescheitert.