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Philippe Heim ist schon ein alter Mathe-Hase in jungen Jahren

St Ingbert. Das Geheimnis seines Erfolgs nennt er selbst: „Es macht mir einfach Spaß, es geht um andere Aufgaben als in der Schule“, sagt Philippe Heim vom St. Ingberter Leibniz-Gymnasium zum zweiten Platz bei der Mathe-Olympiade. red

Philippe Heim, Schüler der Klassenstufe 10 des Leibniz-Gymnasiums St. Ingbert , ist in Sachen Mathe-Olympiade trotz seiner jungen Jahre fast schon ein "alter Hase". Er nimmt seit der fünften Klasse jedes Jahr an diesem anspruchsvollen Wettbewerb teil, und zwar richtig erfolgreich. In der fünften und achten Klasse belegte er den 3. Platz und vor kurzem in diesem Jahr, in Klasse 10, sogar den zweiten Platz, zu dem ihm die Schulgemeinschaft gratuliert. "Es macht mir ganz einfach Spaß", antwortet Philippe Heim auf die Frage, warum er denn überhaupt an der Mathe-Olympiade teilnimmt. "Es geht um andere Aufgaben als in der Schule, das macht neugierig." Bei dem aktuellen Wettbewerb für Klassenstufe 10 hatte Philippe drei Stunden Zeit, um - ohne die Hilfe eines Taschenrechners - drei Aufgaben zu lösen, zum Beispiel komplexere Logikaufgaben oder komplexere Geometrieaufgaben. Vorbereitet hat sich Philippe allein zu Hause, aber man kann auch an einem sogenannten "Mathe-Zirkel" teilnehmen, in dem für die Wettbewerbsklausuren geübt wird.

Die Mathematik-Olympiade in Deutschland findet unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten für die Klassenstufen 3 bis 13 statt. Organisiert ist sie in verschiedenen Runden und ab Klassenstufe 8 gibt es zusätzlich eine Bundesrunde, an der durchschnittlich 12 Schüler pro Bundesland teilnehmen. Es gibt für die Besten unter ihnen auch eine internationale Mathematik-Olympiade.