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Fußball
Pfeifer bleibt dem SV Rohrbach treu

ROHRBACH. Der Trainer wird auch in der kommenden Saison den Tabellenzweiten der Fußball-Verbandsliga trainieren. Von Stefan Holzhauser

Rüdiger Pfeifer wird auch in der nächsten Saison den Fußball-Verbandsligisten SV Rohrbach trainieren. „Wir sind mit seiner Arbeit mehr als zufrieden. Man sagt ja immer, dass die zweite Saison in einer neuen Klasse viel schwerer als die erste ist. Allerdings haben wir es geschafft, uns noch einmal zu steigern“, sagt der Rohrbacher Spielausschuss-Vorsitzende Renzo Ortoleva. Beide Seiten wüssten ganz genau, was sie aneinander haben.


Mit dem bisherigen Saisonverlauf zeigt sich Ortoleva „sehr zufrieden“. Die Zielsetzung hätte von Beginn an gelautet, das gute Abschneiden aus der Aufstiegs-Saison zu bestätigen. Diese hatten die Rohrbacher hinter dem Meister FC Homburg II, dem SV Bliesmengen-Bolchen sowie dem SV Merchweiler als Tabellenvierter abgeschlossen. Nun überwintert der SV Rohrbach als Zweiter – punktgleich mit dem aktuellen Spitzenreiter SG Marpingen-Urexweiler.

Den 3:0-Heimsieg gegen den Ligaprimus Ende Oktober ist Ortoleva besonders angenehm in Erinnerung geblieben. Ein absoluter Höhepunkt sei auch kurz davor das Saarlandpokal-Spiel gegen den Regionalligisten SV Elversberg gewesen. Aufgrund des fehlenden Flutlichts in Rohrbach hatte das Spiel im Waldstadion an der Kaiserlinde stattgefunden. Zwar unterlag der Verbandsligist am Ende deutlich mit 1:8, durfte sich aber zumindest über den Ehrentreffer von Christoph Schneider freuen. „Es war ein ganz toller Tag für den SV Rohrbach. Fast das halbe Dorf und unsere komplette Jugendabteilung waren vor Ort. Wir würden alles genau so wieder machen“, betont der Spielausschuss-Vorsitzende.



Es gab allerdings auch einige Spiele in der Liga, die man in Rohrbach am liebsten komplett aus dem Gedächtnis streichen würde. Ganz bitter sei unter anderem die 1:6-Klatsche beim Kellerkind SV Furpach gewesen. Und im letzten Spiel vor der Winterpause zog der SV Rohrbach trotz einer 3:0-Pausenführung beim ebenfalls abstiegsgefährdeten FC Palatia Limbach mit 3:4 den Kürzeren. Bereits ein Punkt hätte den Gästen in dieser Partie genügt, um als alleiniger Spitzenreiter in die Winterpause zu gehen.

In Rohrbach lautet im Hinblick auf die Rückrunde weiterhin das Motto „Alles kann, nichts muss“. Die Mannschaft sei natürlich gewillt, im Kampf um den Aufstieg weiterhin ein ernstes Wort mitsprechen zu wollen. Allerdings gäbe es keinerlei Druck von Seiten des Vorstandes, unbedingt aufsteigen zu müssen. Sollte es am Ende Platz vier werden, wäre das auch in Ordnung.Aktuell gibt es noch keine Zu- oder Abgänge. Allerdings steht bereits fest, dass es nach dieser Runde den 19-jährigen Innenverteidiger Simon Ikas zum Oberligisten FC Hertha Wiesbach zieht. „Das ist sowohl sportlich als auch menschlich ein ganz herber Verlust“, sagt Ortoleva.