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Feuerwehr Rohrbach
Peu à peu wächst Planung fürs Feuerwehrgerätehaus

Der geplanten Standort für das zukünftige Feuerwehrgerätehaus Hinter den Gärten in Rohrbach soll aus Sicherheitsgründen eingezäunt werden.
Der geplanten Standort für das zukünftige Feuerwehrgerätehaus Hinter den Gärten in Rohrbach soll aus Sicherheitsgründen eingezäunt werden. FOTO: Cornelia Jung
Rohrbach. Wie in jeder Sitzung des Ortsrates bis zur endgültigen Fertigstellung des Rohrbacher Feuerwehrgerätehauses fand das Thema „Sachstand Feuerwehrgerätehaus“ auch bei der jüngsten Zusammenkunft wieder Eingang auf die Tagesordnung. Man hat das Gefühl, nach der langen Wartezeit bis zur Erteilung der Baugenehmigung wolle man nichts mehr dem Zufall überlassen und immer auf dem neuesten Stand sein, um notfalls reagieren zu können. Mit den Ausführungen des Architekturbüros zum geplanten Bau zeigten sich Ortsrat, Feuerwehr und Rohrbacher Bürger sehr zufrieden. Nun wartet man, bis sich nach dem Abriss des Hauses Neu am Marktplatz und der anschließenden Rodung der Bäume noch mehr Sichtbares tut. Wie aus der Verwaltung mitgeteilt wurde, sei die Fortschreibung der Planungen erfolgt, die sowohl die Baugrunduntersuchungen als wesentliche Grundlage für alle weiteren Planungen beinhalte als auch die Architektur- und Haustechnikplanungen sowie das Brandschutzgutachten. Das Baugrundgutachten sei im Rathaus Ende März zugestellt und an alle Fachplaner weitergeleitet worden.

Als nächste Arbeitsschritte stünden derzeit die Abstimmung und Planung des Haustechnikkonzepts durch die Fachplaner der Feuerwehr und dem Bauherren an. Dabei gebe es nutzerspezifische Komponenten, in die die Ergebnisse der Architektenplanungen eingearbeitet werden müssten. Am Mittwoch, 18. April, werde das Bodengutachten im Stadtrat-Ausschuss für Baumanagement vorgestellt. Mit dem Landesamt für Umwelt- und Arbeitsschutz (LUA) und der Unfallkasse Saarland (UKS) sollen Abstimmungstermine vorbereitet werden. Außerdem werde noch die HU-Bau (Haushaltsunterlage Bau) erstellt, die als Fördergrundlage diene. Das Zusammentragen aller Planunterlagen zielt auf die Erarbeitung des Bauantrags ab.


Immer wieder hatte Adam Schmitt (Die Grünen) auf die Problematik des gewählten Standortes für das Gerätehaus wegen seiner Lage im Wasserschutzgebiet verwiesen. Nachdem das Gelände für einen Bebauung vorbereitet wurde, sammelte sich am tiefsten Punkt des ohnehin schon feuchten Geländes Wasser an. Ein Spielparadies und Abenteuerspielplatz, der Kinder anziehen könne, wie der Ortsrat findet. „Dieses Sumpfloch ist gefährlich für Kinder“, sagte Ortsvorsteher Roland Weber und bat in der Ortsratssitzung, einem Bauzaun um die Fläche zu errichten, die an einen bestehenden Spielplatz grenzt.