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Parkplatz gleicht immer mehr einer Müllkippe

Trauriges Bild am Trafohäuschen der Stadtwerke in der Saarbrücker Straße, wo Kleider und Hausrat liegen. Da die „wilde“ Abfallentsorgung kein Kavaliersdelikt ist, behält sich die Stadt St. Ingbert vor, gegen den Verursacher Anzeige zu erstatten. Foto: Cornelia Jung
Trauriges Bild am Trafohäuschen der Stadtwerke in der Saarbrücker Straße, wo Kleider und Hausrat liegen. Da die „wilde“ Abfallentsorgung kein Kavaliersdelikt ist, behält sich die Stadt St. Ingbert vor, gegen den Verursacher Anzeige zu erstatten. Foto: Cornelia Jung FOTO: Cornelia Jung
Rentrisch. Am Trafohäuschen der Stadtwerke in Rentrisch liegt nicht nur ein Teil des Inhalts der benachbarten Kleidercontainer, sondern auch diverser Hausrat. Das ärgert die Rentrischer, für deren Ort das kein Aushängeschild ist. Cornelia Jung

Fährt man die Saarbrücker Straße von St. Ingbert aus in Richtung Rentrisch und lässt mit dem Autobahnzubringer die Weststraße links liegen, folgt ungefähr 100 Meter weiter, ebenfalls auf der linken Seite, ein freier Platz. Dort, in unmittelbarer Nähe der ersten Häuser der Ortsbebauung, befinden sich einige Einrichtungen der Stadtwerke , wie ein Schalt- und Trafohäuschen, aber auch zwei Altkleidercontainer. Immer wieder werden Kleidungsstücke daneben abgestellt oder aber aus dem Container gezogen und achtlos liegen gelassen. Als wäre dies ein Startsignal, "vermehren" sich die Ablagerungen in der Nähe der Kleider-Sammelstellen zusehends. Mittlerweile wurden so viele Gegenstände abgestellt oder hingeworfen, dass man sie einfach nicht mehr übersehen kann. Auch Ursula Schrook ärgert sich über den Umstand, dass dort halbe Wohnungseinrichtungen, wie Sofas, aber auch Blumenschalen, Teppichreste, Wäschekörbe und Farbeimer von Unbekannten entsorgt werden. "Der Parkplatz gleicht immer mehr einer Müllkippe", so die Rentrischerin, "natürlich wurden die Container schon längere Zeit nicht mehr geleert, trotzdem ist das kein Grund, die Kleidertüten nebendran zu lagern. Ich finde, dass so eine zugemüllte Stelle keine gute Visitenkarte für den Ort ist." Das finden noch einige andere St. Ingberter, wie ein Leserbrief am vergangenen Wochenende in der Saarbrücker Zeitung beweist. Aber auch Peter Gaschott ärgert das: "Das gefällt uns nicht und ist eine unbefriedigende Geschichte. Das Grundstück, auf dem die Container stehen, gehört der Deutschen Bahn. Wir haben das Unternehmen aufgefordert, die Container entfernen zu lassen und dort für Ordnung zu sorgen." Der Stadtpressesprecher bittet daher auch die Anwohner oder Passanten, die beobachten, wer den Müll auf solche Art entsorgt, diese zu melden. Wer eine solche "Dreckecke" sieht, kann aber auch durch einen Anruf beim Bürgerbeauftragten im Rathaus unter der Telefonnummer (0 68 94) 13-3 00 mit dafür sorgen, dass diese verschwindet.

Da die "wilde" Abfallentsorgung kein Kavaliersdelikt ist, behält sich die Stadt St. Ingbert vor, gegen den Verursacher Anzeige zu erstatten. Zum Thema Kleidercontainer fügte Gaschott noch hinzu: "Wenn sie ungefragt aufgestellt werden, wo sie nicht hingehören, bitte wir deren Aufsteller, die Container zu entfernen."

Den Tipp für diesen Artikel bekamen wir von unserer Leser-Reporterin Ursula Schrook aus Rentrisch . Wenn Sie Interessantes zu erzählen haben, können Sie für Sprachnachrichten aufs Band die Telefonnummer (0681) 5 95 98 00 nutzen oder schicken Sie uns eine E-Mail: leser-reporter@sol.de.