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Ortsrat St. Ingbert
Ortsrat will digitaler werden

St. Ingbert. Im November vergangenen Jahres hat der Ortsrat St. Ingbert-Mitte die Verwaltung darum gebeten, Zugang zum elektronischen Ratsinformationssystem (RIS) zu bekommen. In seiner jüngsten Sitzung am vergangenen Montag gab Hauptverwaltungsleiter Heinz-Holger Hansen Auskunft über die mögliche technische Umsetzung. Von Cornelia Jung

Im November vergangenen Jahres hat der Ortsrat St. Ingbert-Mitte die Verwaltung darum gebeten, Zugang zum elektronischen Ratsinformationssystem (RIS) zu bekommen. In seiner jüngsten Sitzung am vergangenen Montag gab Hauptverwaltungsleiter Heinz-Holger Hansen Auskunft über die mögliche technische Umsetzung.


Grundsätzlich begrüße die Verwaltung den Zugriff des Ortsrates auf das RIS. „Doch das Datenschutzzentrum sagt, nicht auf eigenen Geräten. Ich finde das etwas übertrieben“, sagte Hansen. Man könne von den Ratsmitgliedern schlecht verlangen, dass diese mit zwei Computern, einem für private und einem für dienstliche Zwecke, hantieren.

Deshalb sei man auf der Suche nach einer besseren Lösung. So sei man in der Verwaltung gerade dabei, geschützte Bereiche auf den eigenen Geräten zu installieren. Sei dies getan, werde die erfolgreiche Umsetzung beim Ortsrat getestet. Außerdem empfinde man das Arbeiten mit den Sitzungsvorlagen in einem einzigen großen Dokument, Hansen nennt es „monolithisch“, als ungünstig. Hier wolle man in Zukunft vorlagenbasiert arbeiten, sodass jedes Thema separat über eine Datei aufgerufen werden kann.



Demnächst gebe es dafür eine Schulung, sodass das Arbeiten mit den Dokumenten komfortabler wird. Sei die Umstellung erfolgt, gebe es allerdings keine Sitzungsvorlagen mehr in Papierform.