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Ortsrat St. Ingbert
Große Pläne für kleine St. Ingberter

Das neue Spielgerät auf dem Hobels wurde von den Kindern schon in Beschlag genommen. Nun besichtigte auch der Ortsrat das Gerät.
Das neue Spielgerät auf dem Hobels wurde von den Kindern schon in Beschlag genommen. Nun besichtigte auch der Ortsrat das Gerät. FOTO: Selina Summer
St. Ingbert. Der Ortsrat besichtigte das neue Spielgerät auf dem Spielplatz Hobels und verschaffte sich einen Überblick über die Räumlichkeiten der FTGS an der Albert Weisgerber-Schule. Von Selina Carolin Summer

Gleich zwei Ortsbegehungen gab es vor einigen Tagen für den Ortsrat Mitte. Schon im Sommer wurde die Erneuerung des Kletterturms auf dem Spielplatz Hobels beschlossen. Inzwischen steht das neue Spielgerät und bietet den Kindern jede Menge Möglichkeiten sich auszutoben. Eine Kletterwand führt auf die Hängebrücke, über die man den Turm erreicht. Von dort führen auch Seile, Netze, Sprossenleitern und die Rutsche nach unten. Vom ursprünglichen Plan fehle jetzt nur noch ein Baum als Schattenspender, aber auch der solle bald gepflanzt werden.


Ortsvorsteher Ulli Meyer und seine Kollegen verteilten nach der Besichtigung Eis und kamen schnell mit den Eltern vor Ort ins Gespräch. Was sie als Problem sehen, sind die Häufchen und Löcher, die Hunde beim Buddeln auf dem Platz hinterlassen. Sie stellen eine Gefahrenquelle für Kinder da und haben auf einem Spielplatz nichts verloren. Außerdem sollte um einige bestehende Spielgeräte der Fallschutz aufgefüllt werden. Auch der Zustand der Spielanlagen in der Gustav-Clauss-Anlage kam zur Sprache. Mit diesen wurde auf Grund des geplanten Abrisses des alten Hallenbades und der Tischtennishalle noch gewartet, aber besonders der mittlere Teil des Parks soll bald ebenfalls erneuert werden.

Der zweite Termin des Abends fand an der Albert Weisgerber-Schule statt. Gemeinsam mit Schulleiterin Susanne Biermeier besichtigte der Ortsrat die FTGS-Räumlichkeiten, die auf das ehemalige Jugendheim St. Pirmin und die Räume unter der Turnhalle aufgeteilt sind. An beiden Stellen besteht Renovierungsbedarf. Der Boden ist alt und die Toiletten müssten erneuert werden, aber vor allem soll mehr Platz her. Um gemeinsam zu essen und im Idealfall auch, um die beiden Gruppen zusammenzulegen. Zu Beginn der Freiwilligen Ganztagsschule waren nur wenige Kinder zu betreuen. Inzwischen sind es insgesamt 111, wenn man beide Gruppen zusammenfasst.



Die Immobilie gehört aktuell noch der Pfarrei, soll aber von der Stadt erworben werden. Im Haushalt sind für 2019 452 000 Euro für den Standort eingeplant, teilte Ulli Meyer der Schulleiterin mit. Der Besuch in der Albert Weisgerber-Schule war nur der Anfang. In den kommenden Wochen sollen weitere Grundschulen besichtigt werden. „In diesem Bereich muss investiert werden“, findet der Orstvorsteher.

Die Räume der FTGS der Albert Weisgerber-Schule sind renovierungsbedürftig. Der Ortsrat machte sich vor Ort ein Bild.
Die Räume der FTGS der Albert Weisgerber-Schule sind renovierungsbedürftig. Der Ortsrat machte sich vor Ort ein Bild. FOTO: Selina Summer